Der 20-Jährige kämpfte sich beim Rennen in Baku von Startplatz 16 bis auf Rang fünf nach vorne. Nach dem enttäuschenden Qualifying betrieb der Italiener damit erfolgreich Schadensbegrenzung.
„Heute ging es vor allem darum, den Schaden zu begrenzen. Ich bin keine unnötigen Risiken eingegangen, sondern habe mich darauf konzentriert, möglichst viele Punkte für das Team zu erzielen“, erklärte Antonelli nach dem Rennen.
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Der Mercedes-Pilot war nach seinem Aus in Q1 aus der achten Startreihe ins Rennen gegangen. Auf dem Stadtkurs von Baku arbeitete er sich anschließend Schritt für Schritt nach vorne. Einfach war die Aufholjagd allerdings nicht. Antonelli geriet zeitweise in eine Gruppe von Fahrzeugen, in der die Fahrer vom DRS der jeweiligen Vordermänner profitierten und Überholmanöver entsprechend schwierig wurden.„Es war zeitweise schwierig, voranzukommen, da wir uns in einem Überholzug befanden. Aber ich habe darauf geachtet, Ärger zu vermeiden und Chancen zu nutzen, wenn sie sich boten“, sagte der Mercedes-Fahrer.
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Antonelli setzte deshalb nicht auf übertriebene Risiken. Stattdessen blieb er geduldig und nutzte die Möglichkeiten, die sich im Verlauf des Rennens ergaben. Während Teamkollege George Russell von der Pole-Position zum Sieg fuhr, machte Antonelli insgesamt elf Positionen gut und brachte als Fünfter weitere wichtige Punkte für Mercedes ins Ziel.Ganz zufrieden war der Italiener mit seinem Wochenende dennoch nicht. Vor allem das Qualifying hatte eine deutlich bessere Ausgangsposition verhindert.
„Es war eines dieser Wochenenden, an denen nicht alles nach Plan läuft. Meine Pace hat heute nicht ganz gestimmt, aber angesichts unserer Startposition muss ich mit Platz fünf zufrieden sein“, bilanzierte Antonelli.
Für ihn stand deshalb vor allem im Mittelpunkt, nach dem schwierigen Samstag das Maximum aus dem Rennen herauszuholen. „Ich habe einfach versucht, mein eigenes Rennen zu fahren, geduldig zu bleiben und das Auto ins Ziel zu bringen. Wir konnten einige Chancen nutzen und so viele Punkte wie möglich holen.“
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Mit den Plätzen eins und fünf beendete Mercedes das Wochenende in Aserbaidschan mit einer starken Punkteausbeute. Während Russell seinen dritten Saisonsieg feierte, verhinderte Antonelli mit seiner Aufholjagd, dass sein Q1-Aus zu einem weitgehend punktlosen Wochenende wurde.Lange beschäftigen will sich Antonelli mit Baku ohnehin nicht. Der Blick richtet sich bereits auf den nächsten Grand Prix: „Glücklicherweise steht schon sehr bald das nächste Rennen an. Ich konzentriere mich voll und ganz darauf und freue mich schon sehr darauf.“
In der Meisterschaft führt Antonelli weiterhin mit 302 Punkten vor Teamkollege Russell mit 236 Punkten.





