FIA Formel E
16.07.2025
Nissan Formel E Team dominiert beide Sessions beim Rookie-Test in Berlin
Für Abbi Pulling war es der zweite Einsatz im Nissan e-4ORCE 05 in dieser Saison. Bereits beim reinen Frauen-Test in Madrid im vergangenen November war sie die Schnellste. Die Britin absolvierte während der beiden jeweils dreistündigen Sessions auf dem Kurs am Flughafen Tempelhof insgesamt 98 Runden. Sie konnte alle Elemente des ambitionierten Tagesprogramms des Teams erfolgreich absolvieren und verbesserte ihre Sektorzeiten kontinuierlich. Am Ende des Tages lag sie nur etwas mehr als eine Sekunde hinter der Bestzeit.
Auf der anderen Seite der Box stieg Gabriele Minì zum zweiten Mal in dieser Saison in den Nissan e-4ORCE 05, um an seine beeindruckende Leistung und den zweiten Platz aus dem FP0 in Dschidda anzuknüpfen. Beim zweiten Rookie-Test in Berlin und seinem insgesamt dritten Einsatz mit dem Team fuhr der Italiener in beiden Sessions die schnellste Zeit, stellte die absolute Bestzeit des gesamten Berlin-E-Prix-Wochenendes auf und absolvierte 97 Runden.
Ziel des Rookie-Tests war es, möglichst viele Daten zu sammeln – mit Fokus auf alle Elemente eines typischen Formel-E-Wochenendes. Beide Fahrer absolvierten mehrere Rennsimulationen sowie Qualifying-Runs mit 300 und 350 kW Leistung und testeten zudem verschiedene Set-up-Varianten.
Tommaso Volpe, Teamchef des Nissan Formel E Teams: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages. Wir hatten uns mehrere Ziele für den Test gesetzt, und beide Fahrer haben unseren ambitionierten Plan hervorragend umgesetzt und geliefert, was wir brauchten. Es war Gabrieles dritter Test mit uns – er zeigte eine exzellente Pace und dominierte beide Sessions. Aufgrund seiner bisherigen Leistungen hatten wir mit einer starken Performance gerechnet, aber ich muss sagen, die Zeiten, die er gefahren ist, um beide Sessions anzuführen, waren wirklich beeindruckend. Abbi fühlte sich heute leider nicht wohl, was sehr bedauerlich ist. Trotzdem hat sie das gesamte Programm auf höchstem Niveau absolviert und gute Ergebnisse geliefert. Sie hat sich im Laufe des Tages stetig gesteigert und trotz ihrer gesundheitlichen Probleme gezeigt, warum sie eine Top-Fahrerin ist. Sie hat sich ihre Leistung Schritt für Schritt erarbeitet und lag am Ende nicht weit hinter Gabriele zurück – das ist sehr positiv. Es war eine großartige Erfahrung – sowohl für die Fahrer als auch für unsere Ingenieure. Wir haben nicht nur verschiedene Setups getestet, sondern auch einigen unserer jüngeren Ingenieure die Möglichkeit gegeben, vor Ort in neuen Rollen Erfahrung zu sammeln – Seite an Seite mit unserem regulären Streckenteam. Sowohl Gabriele als auch Abbi hatten viel Zeit auf der Strecke und konnten uns wertvolles Feedback geben, von dem wir sowohl für London als auch für die kommende Saison profitieren werden.“





