Mittwoch, 19. September 2018
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FIA Formel E
15.04.2018

Starke Aufholjagd bleibt für MS&AD Andretti unbelohnt

BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PT) hat im siebten Lauf der ABB FIA Formula E Championship in Rom (IT) eine beeindruckende Aufholjagd gezeigt. Der Portugiese aus dem MS&AD Andretti Formula E Team kämpfte sich vor den Augen von Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Entwicklung, und BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt vom letzten Startplatz durch das Feld und fuhr nach seinem Boxenstopp in den Top-Ten. In der Schlussphase des ersten Rome E-Prix fiel Félix da Costa jedoch zurück und überquerte die Ziellinie schließlich als Elfter. Sein Teamkollege Tom Blomqvist (GB) belegte nach 33 Runden den 15. Platz.

Félix da Costa war nach einer unglücklichen Kollision mit einem Konkurrenten im Qualifying vom 20. Startplatz angetreten, Blomqvist hatte im Zeittraining den zwölften Rang belegt. Das nächste Rennen steht bereits in zwei Wochen auf dem Programm: Am 28. April wird der Paris E-Prix in der französischen Hauptstadt ausgetragen.


Reaktionen auf den Rome E-Prix

António Félix da Costa, MS&AD Andretti Formula E, Platz 11: „Wir konnten im Rennen eine gute Aufholjagd zeigen, nachdem wir wegen des Zwischenfalls im Qualifying von ganz hinten starten mussten. Wir haben eine aggressive Strategie gewählt und sind einen kurzen ersten Stint gefahren. Ich habe eine Menge Autos überholt und die Energie sehr gut genutzt. Doch wir wussten, dass der zweite Stint schwieriger wird, weil wir weniger Energie zur Verfügung hatten als die anderen. Aber mit Platz elf haben wir die Punkteränge nur knapp verpasst. Wir haben gezeigt, dass wir das Potenzial hatten, an diesem Wochenende einige Punkte zu sammeln. Wir nehmen das Positive mit und konzentrieren uns auf das nächste Rennen.“

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Tom Blomqvist, MS&AD Andretti Formula E, Platz 15: „Es war ein schwieriges Rennen. Ich wurde in der zweiten Runde von hinten getroffen und umgedreht. Dadurch fiel ich auf den letzten Platz zurück. Dann ist mir auf der letzten Runde vor dem Boxenstopp die Energie ausgegangen, und ich blieb in der Boxengasse stehen. Dadurch haben wir viel Zeit verloren. Von da ab war mein Rennen enorm beeinträchtigt, und es war enttäuschend, dass ich kein reibungsloses Rennen fahren konnte. Das wäre nach dem recht guten Qualifying schön gewesen.“