Dienstag, 22. August 2017
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WAKC
02.08.2017

Julien Koch holt viele Punkte im Titelkampf um den WAKC

Die Vorfreude nach zwei Monaten Sommerpause im Westdeutschen ADAC Kart Cup war riesig bei Julien Koch. Nun stand am vergangenen Wochenende der vierte Lauf der Regionalserie in Harsewinkel an. Als hätte es die Pause gar nicht gegeben zeigte Julien eine tolle Performance und raste nur haarscharf am ersten Platz vorbei. 

Strahlender Himmel, trockener Untergrund und eine schnelle Strecke: Die Bedingungen für den Auftakt nach der Sommerpause hätten kaum besser sein können. Das dachte wohl auch Julien Koch, denn schon im freien Training untermauerte er mit einem Rückstand von nur 0,026 Sekunden auf den Erstplatzierten seinen zweiten Platz in der Meisterschaft der Bambini. 

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Auch im Qualifying raste Julien als einer der schnellsten über das 800 Meter lange Emstalstadion und durfte sich wieder über den zweiten Platz freuen. „Ein gelungener Auftakt und ein guter Start in die zweite Saisonhälfte. Aber es geht immer noch einen Platz nach oben“, resümierte Julien. 

Mit einer großen Portion Kampfgeist startete der DR-Kart-Pilot in das erste Finale. In einem spannenden Rennen mit vielen Zweikämpfen zeichnete sich schnell das Führungsduo ab. „Ich hatte immer die Chance auf den Sieg, mit dem zweiten Platz bin ich sehr zufrieden“, brauchte sich der Elfjährige nicht viel vorwerfen. 

Das zweite Finale war ähnlich hart umkämpft und Julien setzte die nächste Duftmarke, als er beim Fallen der Zielflagge wieder als Zweiter über die Ziellinie raste. „Am Ende muss ich mich dem Sieger geschlagen geben, aber ich habe die Meisterschaft natürlich noch längst nicht abgeschrieben. Die Rennen waren sehr knapp, beim nächsten Lauf kann es auch zu meinen Gunsten laufen“, lautete seine Kampfansage. Der Lauf startet dann am 20. August in Schaafheim – fast ein Heimspiel für den Förderpiloten des ADAC Hessen-Thüringen e.V.

Doch vorher wartet noch das nächste Rennen im ADAC Kart Masters. Vom 11. bis 13. August tritt Julien in der Motorsport Arena Oschersleben an und möchte auch in der höchsten deutschen Rennserie des ADAC auf den Spitzenrängen mitmischen.