Montag, 23. Oktober 2017
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24h Spa
02.08.2017

Platz zwei in der Am-Klasse für Rinaldi Racing

Für Rinaldi Racing ging es letzte Woche zum Highlight des Jahres die 24 Stunden Spa-Francorchamps. Bei dem Klassiker in den Ardennen setzte das Team aus Mendig zwei Ferrari 488 GT3 ein. Die Lenkradarbeit auf der Startnummer 333 in der ProAm Klasse teilten sich Alexander Mattschull, Rinat Salikhov, Matteo Malucelli und Norbert Siedler. Das Schwesterauto mit der #488 in der Am Klasse wurde von Pierre Ehret, Rino Mastronardi, Patrick Van Glabeke und Gabriele Lancieri pilotiert.

Nachdem es anfangs der Woche noch teilweise stark geregnet hatte, konnten sich alle ab Donnerstag über etwas Sonne freuen. Schon im Pre-Qualifying konnte die #333 eine gute Rundenzeit vorlegen und belegte den zweiten Gesamtplatz. Am Abend ging es dann ums Ganze: das Qualifying und das Nacht-Qualifying standen auf dem Programm. Am Ende reichte es für die #333 für Platz sieben in der ProAm Klasse und für die #488 für Platz drei in der Am Klasse. Der Wettbewerb beim vierten Lauf der Blancpain Endurance Series ist auch hier sehr hart. Die ersten 36 Fahrzeugen qualifizierten sich innerhalb einer Sekunde und das bei einem Starterfeld von 63 Fahrzeugen.

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Am Samstag um 16.30 Uhr startete das Starterfeld in das 24 Stunden Rennen. Norbert Siedler erwischte auf der #333 einen guten Start und konnte sich auf Platz fünf in der Klasse vorarbeiten. Auch Rino Mastronardi auf der #488 konnte am Anfang einige Konkurrenten überholen und versuchte gleich die Jagd auf die vor ihm Platzierten in der Am Klasse aufzunehmen. Nach der ersten Stunde konnte die #333 einen beachtlichen dritten Platz in der ProAm Klasse vorweisen. Mastronardi hielt den dritten Platz in der Klasse inne und verringerte den Abstand zu seinen direkten Konkurrenten.

Aber nach nur etwas mehr als vier Stunden die Schocknachricht für die #333. Rinat Salikhov gab über Funk durch, dass er keinen Vortrieb mehr hätte. Da er nicht mehr weiterfahren konnte, bedeutete dies das Ende des Rennens für den grün-gelben Ferrari. Ein sehr bitterer Rückschlag, da man auf einem sehr guten Weg war.

Bei der #488 lief der italienische Bolide ohne Probleme. Die Fahrer wechselten sich bei den Stints ab und die Boxenstopps der Mechaniker verliefen ohne Probleme. Dann aber kurz bevor es ganz dunkel wurde, begannen einige Regentropfen auf die Strecke zu fallen. Aber noch nicht genug für einen Wechsel auf Regenreifen. Dennoch blieb das Team wachsam. Denn nur einige Zeit später fing es wirklich an zu regnen. Fahrer und Team reagierten sofort und kamen zu einem Stopp von Slicks auf Regenreifen in die Box. Nach einiger Zeit wechselten die Wetterbedingungen wieder und die Strecke trocknete langsam ab.

Am Morgen ging Patrick Van Glabeke auf Platz zwei in der Am Klasse liegend auf die Strecke. Kurz vor Ende seines Stints meldete er per Funk einen Reifenschaden hinten rechts. Zum Glück befand er sich fast am Ende der Strecke, sodass er sofort die Box ansteuern konnte. Schnell wurde der Reifen gewechselt und das Fahrzeug wieder auf die Strecke geschickt. Bei dem darauffolgenden Stopp musste die #488 jedoch etwas länger vor der Box stehen, damit die Mechaniker noch einmal hinten rechts alles überprüfen konnten. Somit landete die #488 einige Stunden vor Schluss auf Platz drei in der Am Klasse.

Die letzten zwei Stints übernahm Rino Mastronardi. Nun begann die Aufholjagd auf Platz zwei. Die Stunde des italienischen Rennfahrers hatte geschlagen: durch Top-Rundenzeiten und tollen Überholmanövern konnte er sich eine Stunde vor Schluss den zweiten Platz in der Am Klasse zurück erobern. Mastronardi behielt den Platz dann auch bis zum Ende des 24 Stunden Rennens und wurde vom Team bejubelt, als er als auf Gesamtplatz 25 die Ziellinie überquerte.

Michele Rinaldi: „Ein super Ergebnis für die #488! Die Fahrer haben alle eine konstante Leistung abgerufen und Rino hat einen super Job abgeliefert. Es ist sehr schade, dass wir die #333 so früh verloren haben, da wäre bestimmt noch etwas gegangen. Vielen Dank an das gesamte Team – die Mechaniker haben immer fehlerfreie Boxenstopps abgeliefert und das 24 Stunden lang. Auch vielen Dank an die Fahrer, ohne die dieses Event nicht zu Stande gekommen wäre.“

Am Wochenende fand auch der Lauf zum Blancpain GT Sports Club statt, bei dem Rinaldi Racing einen Ferrari 458 GT3 einsetzte. Christian Hook lieferte gleich beim Qualifying eine gute Leistung ab und qualifizierte sich auf Platz zehn. Beim Qualifying Rennen konnte er sich am Ende um einen Platz verbessern. Am Samstagmorgen startete Hook von Platz neun ins Rennen und konnte gleich in den ersten Runden auf den vierten Platz vorfahren. Nach einem Unfall kam das Safety Car auf die Strecke. Gleich nach dem Restart konnte Hook einen Konkurrenten überholen und sicherte sich somit Platz drei. Ein tolles Manöver. In den letzten zehn Minuten wurde er dann aber leider von zwei sehr viel schnelleren Fahrzeugen überholt. Als Fünfplatzierter überquerte er die Start- und Ziellinie – ein tolles Ergebnis für seine zweite Veranstaltung.