Mittwoch, 25. Mai 2022
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FIA ETCC
06.10.2016

RAVENOL Team SAN feiert erfolgreichen Saisonabschluss

Mit den Podestplätzen zwei und drei beendete das RAVENOL Team SAN erfolgreich die Finalläufe elf und zwölf zum FIA European Touring Car Cup am vergangenen Wochenende (1./2. Oktober) im Autodromo Enzo e Dino Ferrari im italienischen Imola. Nachdem SAN-Pilot Tomáš Korený mit seinem Ford Fiesta 16V im Qualifying den dritten Startplatz in der Super 1600 Klasse eingefahren hatte, holte der 16-jährige Tscheche im elften Lauf trotz Dreher und Rückfall auf die siebte Position in einer spannenden Aufholjagd noch den dritten Podestplatz.
 
Im Abschlussrennen glänzte er bis zur letzten Runde souverän an der Spitze, wurde jedoch in der allerletzten Kurve vor dem Ziel von Titelgewinner Niklas Mackschin in einem hautengen Überholmanöver auf den zweiten Platz verwiesen. Damit beendete Korený seine erste ETCC Saison als Vierter in der S1600 Meisterschaft.
 
Das Wetter war das ganze Rennwochenende über regenfrei mit sommerlichen Temperaturen um die 25 Grad Celsius. Im freien Training konnte sich Korený auf dem für ihn neuen 4,909 Kilometer langen, ehemaligen Formel-1-Kurs als Dritter plazieren. Im Qualifying lag er dann bis kurz vor Schluss mit der Rundenzeit von 2:10,231 Minuten an der Spitze, wurde letztendlich jedoch noch mit knappen 0,371 Sekunden Rückstand auf den dritten Startplatz verwiesen.
 
Nach dem fliegenden Start zum ersten Rennen am Sonntag hatte Korený direkt in der ersten Runde einen ärgerlichen Dreher, sodass er auf die siebte Position zurückfiel. Danach startete er eine bravuröse Aufholjagd und fuhr Runde um Runde bis auf den dritten Platz nach vorne, den er bis ins Ziel sichern konnte. Im zweiten Rennen erwischte er einen guten stehenden Start und konnte sich sofort an die Spitze des heiß umkämpften S1600-Feldes setzen, die er geschickt gegen seine Konkurrenten verteidigte. Auch beim Neustart nach einer Safety-Car-Phase wegen eines argen Unfalls in der S2000-Klasse behielt er die Führung im beinharten Duell mit Titelgewinner Niklas Mackschin bis zur letzten Runde.
 
Erst in der allerletzten Kurve vor dem Ziel wurde Korenýs Traum vom zweiten Saisonsieg jäh zerstört, wo ihn Mackschin in einem hautengen Manöver attackierte und auf den zweiten Platz verbannte. „Das hat mich natürlich ziemlich geärgert“, gab Korený anschließend offen zu. „Aber trotzdem freue ich mich über die beiden guten Ergebnisse hier beim Saisonabschluss und danke meinem Team sowie auch meinen Eltern für die tolle Saison“, fügte der Youngster, der in wenigen Tagen erst seinen 17. Geburtstag feiert, hinzu.
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