Montag, 21. Oktober 2019
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VLN
18.03.2014

Torsten Kratz: Neues Auto, alte Stärke

Die Vorfreude auf die VLN-Saison ist bei Torsten Kratz riesengroß. „Ich bin froh, dass es endlich wieder losgeht“, sagt der Mönchengladbacher. „Ich kann es kaum erwarten, im neuen Fahrzeug Platz zu nehmen.“ Im schwarzen BMW Z4 von Thiemann Motorsport wird der 43-Jährige die Rennen der VLN in Angriff nehmen, um an die Erfolge der letzten Jahre anzuknüpfen.

Die Mannschaft rund um Hans-Werner und Hildegard Thiemann fiebert dem 22. März 2014 entgegen, wo das neuaufgebaute Coupé sein Roll-Out auf dem Eifelkurs erleben wird. Neben Kratz werden dann auch seine Teamkollegen Dominik Thiemann (Lemgo) und Michael Pflüger (CH) den seriennahen BMW lenken.

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„Ich freue mich darauf, wieder mit Dominik und dem Team seiner Eltern die Saison zu bestreiten“, sagt Kratz. „In den letzten Jahren kam der schnellste Produktionswagen-BMW M3 E36 aus diesem Hause und daran wollen wir mit dem Z4 natürlich anknüpfen. Und auch als uns in der zweiten Saisonhälfte 2013 das Glück verließ, fühlte ich mich in dieser Mannschaft einfach nur sauwohl!“ Neu im Team ist der Wahl-Schweizer Michael Pflüger, der im Vorjahr erfolgreich mit einem Aston Martin startete. Der Thiemann Motorsport-BMW Z4 wird bei den Produktionswagen bis 3.500 ccm an den Start gehen. Mit rund 20 Fahrzeugen gehört diese Klasse zu den stärksten überhaupt. „Die Top-Fünf oder auch das Podium sollten unser Ziel sein“, ist der freiberufliche Porsche-Instrukteur Kratz überzeugt. „Nach den Einstellfahrten und dem ersten Rennen am 29. März 2014 wissen wir mehr. Mein Bauchgefühl stimmt mich aber optimistisch.“

„Es wird eine riesen Herausforderung, sich gegen die Porsche Carrera 991 und Cayman 981 durchzusetzen. Ich kenne die enorme Performance dieser Fahrzeuge sehr gut. Ich hoffe, dass die Regularien bezüglich Gewichtszuladung und Tankvolumen helfen, die Spannung an der Spitze der Klasse V6 zu bewahren. Generell muss man aufpassen, dass der notwendige Kostenrahmen der hubraumstärksten Produktionswagen-Klasse nicht gesprengt und der Grundgedanke der V-Klassen – der Breitensport – damit nicht vergessen wird.“

Für den Fall der Fälle haben Kratz und Thiemann Motorsport natürlich noch einen „Plan B“ in der Hinterhand: „Unser bisheriger M3 E36 steht fix und fertig in der Garage und kann jederzeit für die Klasse V5 reaktiviert werden. Aber daran will ich jetzt gar nicht denken.“