Sportwagen Allgemein
23.02.2026
Wechselhaftes Wochenende für Team75 Motorsport in Valencia
Schon das Qualifying lief für den 22-jährigen Neuseeländer im Porsche 911 GT3 Cup mit der Startnummer 66 nicht nach Wunsch: Für Rennen eins sprang Startplatz neun im 18er-Feld heraus, wobei nicht weniger als 16 Autos innerhalb einer Sekunde lagen. Für Rennen zwei sah es mit Rang sechs etwas besser aus.
Gleich nach dem Start ins Auftaktrennen wurde wegen eines Unfalls „Rot“ gezeigt. Nach dem Re-Start konnte Marco erst eine, dann eine zweite Position gutmachen, fiel aber kurz vor Schluss wieder auf Rang neun zurück. In Rennen zwei war Marco ordentlich als Sechster unterwegs, in der letzten Runde wurde er dann aber noch von einem Konkurrenten ins Kiesbett befördert und musste einen „Nuller“ quittieren.
Die beiden Rennen in Valencia waren für Marco gleichzeitig Abschied aus dem Championat und vom Team75, denn Giltrap wird an den beiden finalen PSCSE-Rennen am kommenden Samstag in Barcelona nicht mehr teilnehmen. Grund ist die Terminkollision mit dem offiziellen Testtag des Porsche Carrera Cups Asia, den Marco in der anstehenden Saison bestreiten wird. Team75 Motorsport wird in Barcelona aber dennoch am Start sein, das Cockpit wird anderweitig besetzt.
#66 Marco Giltrap: „Ein hartes Wochenende für mich. Im Training hatten wir eigentlich eine ganz gute Pace, leider konnten wir es heute nicht in gute Resultate umsetzen. Das Qualifying war schwierig, die Rennen dann genauso. Dass ich im zweiten Rennen rausgeschoben worden bin, hat natürlich auch nicht geholfen. Aber wir hatten in der Porsche Sprint Challenge Southern Europe gute Rennen und auch starke Ergebnisse, darüber bin ich happy. Schade, dass es so geendet hat.“
Teamchefin Jennifer Leising: „Nach zwei wirklich guten Testtagen liefen die Rennen heute dann doch etwas anders, als wir gedacht hatten. Marco hatte ein schwieriges Qualifying und ist von den Plätzen neun und sechs gestartet. Das erste Rennen hat er gut bestritten, hatte viele Zweikämpfe, musste sich dann aber leider am Ende mit Platz neun zufriedengeben. Im zweiten Rennen war er von Rang sechs aus gut unterwegs, konnte mit seiner Gruppe mithalten, wurde aber nach dem Re-Start ohne eigenes Verschulden ins Kiesbett befördert und konnte das Rennen nicht zu Ende fahren. Marco wird aus Termingründen in Barcelona nicht mehr für uns fahren, wir haben also hier unsere gemeinsame Saison beendet. Ich bedanke mich bei Marco, die Zusammenarbeit mit ihm hat viel Spaß gemacht.“





