Mittwoch, 19. August 2026
MXL täglich aktuell
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
DTM
19.08.2026

Torsten Schubert: Kelvin war zur falschen Zeit am falschen Ort

Schubert Motorsport durfte am Nürburgring einen wichtigen Erfolg in der DTM feiern. Marco Wittmann sicherte sich im BMW M4 GT3 EVO den Sieg in Rennen 2 und beendete damit seine zweijährige Durststrecke. Für das Team rund um Teamchef Torsten Schubert war es ein erfolgreiches Wochenende, das zugleich neue Hoffnung im Titelkampf weckt. Die andere Seite der Medaille war das Pech von Kelvin von der Linde.

Bereits in Rennen 1 hatte Wittmann mit Platz drei wichtige Meisterschaftspunkte gesammelt. Am Sonntag folgte dann der große Erfolg: Der BMW-Pilot setzte sich in einem hart umkämpften Rennen durch und fuhr den ersten DTM-Sieg seit zwei Jahren für sich und Schubert Motorsport ein.

Anzeige
„Ein super Wochenende für Marco Wittmann. Nach zwei Jahren Durststrecke durfte er endlich wieder einen Sieg in der DTM feiern. Gratulation an ihn und vielen Dank an mein Team für die tolle Leistung!“, sagte Torsten Schubert.

Entscheidend für den Erfolg war neben der Pace des BMW auch die Arbeit der Mannschaft. Schubert Motorsport überzeugte mit einer starken Strategie und perfekten Boxenstopps und schuf damit die Grundlage für Wittmanns Erfolg.

Durch die starke Punkteausbeute am Nürburgring verbessert sich auch die Ausgangslage im Titelkampf. „Durch die vielen Punkte haben wir im Titelrennen nun zumindest wieder eine theoretische Chance“, erklärte Schubert.

Während Wittmann seinen Sieg feiern konnte, erlebte Teamkollege Kelvin van der Linde ein bitteres Wochenende. Der Südafrikaner hatte am Sonntag durchaus das Potenzial, um die vorderen Positionen zu kämpfen, wurde jedoch bereits nach dem Start in einen Unfall durch Maro Engel verwickelt.
Lesetipp: Strafe für Maro Engel nach Kollision bei Rennen 2 DTM Nürburgring
„Für Kelvin van der Linde war das Wochenende unglaublich bitter. Es soll einfach nicht seine Saison sein. Am Sonntag hätte er ganz vorne angreifen können, doch dann war er bei dem Unfall nach dem Start einfach zur falschen Zeit am falschen Ort“, so Schubert.


Für Schubert Motorsport bleibt damit vor allem Wittmanns Comeback auf die oberste Stufe des DTM-Podiums in Erinnerung. Nach einer schwierigen Phase gelang dem Team am Nürburgring ein wichtiger Erfolg – und im Titelkampf ist zumindest rechnerisch wieder etwas Spannung zurück.
Anzeige