DTM Nürburgring: Die Highlights abseits der Strecke
Das erste Rennen des DTM-Wochenendes wurde am Freitagabend auf der Ring-Kartbahn ausgetragen. Zwölf Teilnehmer gingen an den Start: Neben den DTM-Fahrern Ben Dörr und Tom Kalender griff auch Ford-Werkspilot David Schumacher ins Lenkrad. Zudem waren die Förderfahrer Elia Weiß und Oliver Goethe von der ADAC Stiftung Sport sowie Devin Titz (Mitglied des Mercedes-AMG F1 Junior Teams) im Einsatz.Der legendäre rote Doppeldecker-Bus der Kelly Family war ein echter Hingucker beim DTM-Rennwochenende auf dem Nürburgring. Joey Kelly ließ es sich nicht nehmen, bei der Präsentation des kultigen Familiengefährts aus früheren Tourjahren persönlich dabei zu sein. Heinz-Harald Frentzen blickt auf eine beeindruckende Karriere zurück: 157 Rennen absolvierte er in der Formel 1 und wurde 1997 Vize-Weltmeister in der Königsklasse. Von 2004 bis 2006 startete der Mönchengladbacher mit Opel und Audi auch in der DTM. Am Sonntag war der 59-Jährige mit seiner Tochter Lea am Nürburgring zu Gast. Die beiden schlenderten durch das Fahrerlager und über das Grid – und sorgten für so manches Wiedersehen mit alten Weggefährten.Timo Boll besuchte die DTM am Nürburgring mit seinem Wohnmobil. Die Erfolge der Tischtennis-Ikone sind einzigartig: Boll war als erster und einziger Deutscher Weltranglistenerster, holte acht EM-Titel, war WM-Dritter und gewann mit der Nationalmannschaft mehrfach olympisches Silber. In der Eifel genoss der Hesse die besondere Stimmung am RingZwei Olympiasiegerinnen waren auf Einladung von Schaeffler bei der DTM in der Eifel: Daniela Maier und Ricarda Funk. Die Skicross-Goldmedaillengewinnerin Maier hatte bereits als Kind erste Berührung mit der DTM.Adrian Guggemos begeisterte im Fahrerlager und vor den DTM-Rennen in Kurve eins mit einer spektakulären Live-Stunt-Show. Mit waghalsigen Manövern – darunter das Fahren auf dem Hinter- oder Vorderrad – trieb der 32-jährige Schorndorfer den Adrenalinspiegel der Zuschauer in die Höhe. Den Höhepunkt setzte er direkt vor den Tribünen: Dort sprang Guggemos zur großen Begeisterung der Zuschauer mit seinem Trial-Motorrad über das DTM-Safety-Car – einen Cupra Formentor VZ5.Am Samstagabend wurde auf dem Nürburgring ein PS-starkes Spektakel ausgetragen: Beim traditionellen Wettbewerb „DTM-Trucks Go and Stop“ traten die Zugmaschinen der DTM-Teams gegeneinander an – und deren Fahrer stellten ihr Können in Sachen Beschleunigung und Bremstechnik unter Beweis. DieFelix Stein war am Samstag zu Gast beim DTM-Rennwochenende auf dem Nürburgring. Als Teil der „Unofficial Crew“ von Cupra schwenkte der Bachelor 2025 aus der RTL-Datingshow im Leading-Car die Flagge bei der Fahrt ins Grid und sorgte für beste Stimmung bei den Fans. Der gebürtige Berliner zeigte sich restlos begeistert von der DTM-Atmosphäre:Georg Fleischhauer war am Wochenende nach langer Zeit wieder zu Gast bei der DTM – und sichtlich beeindruckt. „Das letzte Mal war ich vor über 15 Jahren bei der DTM. Deshalb habe ich mich riesig über die Einladung von Schaeffler gefreut“, sagte der zweimalige Deutsche Meister im 400-Meter-Hürdenlauf, der heute als einer der stärksten Anschieber im Bobsport gilt. Klaus Ludwig (1982, 1988, 1994), Timo Scheider (2008, 2009) und Ayhancan Güven (2025) – drei DTM-Champions aus drei Jahrzehnten trafen sich am Nürburgring. Während die beiden Routiniers Ludwig und Scheider längst zur DTM-Geschichte gehören, ist der aktuelle Titelträger Güven nach seinem Triumph in die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC gewechselt. Umso mehr genoss der erste türkische DTM-Champion den Besuch an seiner alten Wirkungsstätte.
Beim DTM-Wochenende am Nürburgring ging es nicht nur um den Meisterschaftskampf – auch abseits der Traditionsstrecke war jede Menge los. Prominente Gäste aus Sport und Unterhaltung sorgten für Begeisterung: Tischtennis-Legende Timo Boll überreichte einen Pokal, Ex-Bachelor Felix Stein drehte eine Runde im Leading-Car von Cupra und Joey Kelly präsentierte den Kult-Bus der Kelly Family. Auch Olympiasieger wie Skicross-Star Daniela Maier und Kanu-Ass Ricarda Funk fieberten an der Strecke mit. Dazu kamen atemberaubende Stunts von Trial-Freestyle-Athlet Adrian Guggemos.