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FIA Formel E
28.07.2025

Porsche holt sich beim Formula E-Finale in London zwei Weltmeistertitel

Packendes Saison-Finale der ABB FIA Formula E World Championship in London. Nachdem sich Oliver Rowland (Nissan) bereits vorzeitig beim Rennen in Berlin den Fahrerweltmeistertitel sicherte, schnappte sich Porsche nach zwei spannenden Rennen in der Weltmetropole London die WM-Trophäe in der Team- und in der Herstellerwertung. Fahrer-Vizeweltmeister wurde Nick Cassidy (Jaguar TCS Racing) vor Pascal Wehrlein (Porsche).

Das erste Finalrennen am Samstag gewann der neuseeländische Jaguar-Pilot Nick Cassidy. Mit Platz zwei feierte der Niederländer Nyck de Vries (Mahindra Racing) nach Rennen eins in Monaco seine zweite Podiumsplatzierung in dieser Saison. Wichtige Punkte für Porsche sammelte der Deutsche Pascal Wehrlein als Dritter.

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Am Sonntag in Rennen zwei lieferten die 22 Fahrer erneut spektakuläre Rennaction auf der Rennstrecke rund um das "ExCeL" genannten Messezentrum. Mit seinem dritten Sieg in Folge gewann Cassidy auch den zweiten Lauf in London und machte sich damit zum Vize-Weltmeister der Fahrerwertung. Auch de Vries setzte seine gute Form fort und stand als Zweiter erneut auf dem Podium. Der Schweizer Sébastien Buemi schenkte seinem Team Envision Racing zum Saisonabschluss Platz drei.

Florian Modlinger, Porsche Gesamtprojektleiter Formel E: „Das ist natürlich sensationell – eine historische Leistung: Zum ersten Mal haben wir die Hersteller-Weltmeisterschaft in der Formel E gewonnen. Und das mit diesem fantastischen Team, mit beiden Fahrern und der gesamten Entwicklungsmannschaft zu Hause. Ein großes Dankeschön an alle, die uns auf diesem Weg unterstützt haben. Genießt den Moment – seid stolz auf euch. Wir tun es hier vor Ort auch. Ich wünsche euch noch eine gute Party.“

Maximilian Günther (DS Penske) aus Oberstdorf beendete den Finallauf der 11. Saison als Siebter. Pascal Wehrlein wurde Achter, David Beckmann (Cupra Kiro) aus Iserlohn sah auf Platz zehn die Zielflagge. Die beiden Schweizer Nico Müller (Andretti) und Edoardo Mortara mussten das Rennen vorzeitig beenden.
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