Montag, 22. Juli 2024
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VLN
24.06.2024

Dörr Motorsport setzt die Jagd auf die GT4 Meisterschaft fort

Pole-Position und starke Rundenzeiten in der SP10 für den Aston Martin GT4 mit der Startnummer 169 von Dörr Motorsport mit darauffolgendem Ausfall nach Unfall lassen die Gefühle des Frankfurter Motorsport Teams an der Nordschleife Achterbahn fahren.
 
Nürburg, 22.06.2024. Dörr Motorsport trat zum ersten Rennen der NLS nach dem 24h Rennen wieder mit zwei Aston Martin Vantage in die Eifel zur Meisterschaftsjagd in der GT4 Klasse an. Unter schwieriger Streckenverhältnissen im Qualifying fuhr Nick Wüstenhagen das Fahrzeug mit der Startnummer 169 in der stark umkämpften Klasse SP10 auf die Poleposition. Oskar Sandberg und Aaron Wenisch bestätigten mit guten Rundenzeiten im Qualifying das starke Potential des Fahrertrios, sich weitere Punkte für die Gesamtmeisterschaft der NLS zu sichern.

Im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 179 teilten sich Nicklas Abrahamsen, Phil Dörr und erstmals in dieser Saison der erfahrene Olaf Hoppelshäuser den Platz hinter dem Lenkrad und gingen von Startplatz acht in das Rennen.

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An die starke Leistung im Qualifying knüpfte Nick Wüstenhagen als Startfahrer des Rennens direkt an und kämpfte bis zum seinem Fahrerwechsel mit den Konkurrenten um die Führungsposition. Nach dem Wechsel überzeugte Aaron Wenisch mit schnellen Rundenzeiten und hielt das Fahrzeug so in Reichweite des Klassensieges. Nach einem Auffahrunfall auf das vorausfahrende Fahrzeug, ausgelöst durch eine Kettenreaktion aufgrund einer Code 60 Phase, wurde die Startnummer 169 mit einem stärkeren Schaden an der Vorderachse aus dem Rennen gerissen.  
 
Die Mannschaft des Schwesterfahrzeuges, Nicklas Abrahamsen, Phil Dörr und Olaf Hoppelshäuser kämpften über den ganzen Rennverlauf mit Konstanz und Übersicht um wertvolle Punkte und konnten am Ende als fünfter der Klasse die Ziellinie überfahren.

Rainer Dörr, Teamchef: „Die Nürburgring Nordschleife hat wieder einmal gezeigt, dass sie eine der schwierigsten Rennstrecken der Welt ist. Angefangen mit den Wetterkapriolen zum Qualifying bis hin zu den hier typischen Sichtverhältnissen. Ein kleiner Fehler und schon sind mögliche Siegchancen verspielt. Das ist Motorsport. Auf der einen Seite sind Chancen vergeben und auf der anderen Seite freuen wir uns alle auf die top Platzierung unseres zweiten Fahrzeuges in der Klasse. Wie die Nordschleife eine Achterbahn aber das ist auch ein Grund, weshalb wir schon seit 25 Jahren so gerne hierherkommen.“
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