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VLN
11.10.2023

Black Falcon mit Großaufgebot und drei Klassensiegen beim NLS-Finale

Beim Saisonfinale der Nürburgring Langstrecken-Meisterschaft (NLS) verabschiedete sich Black Falcon mit einem starken Teamergebnis erfolgreich in die Winterpause. Die Mannschaft aus Meuspath schickte nicht weniger als sieben Fahrzeuge an den Start und gewann mit den Porsche 992 GT3 Cup sowohl die CUP2- als auch die CUP2-AM-Klasse. In der SP8T war der Mercedes-AMG GT4 zum dritten Mal in diesem Jahr erfolgreich.
 
In der CUP2-Klasse der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) feierten Ben Bünnagel, Noah Nagelsdiek und Gabriele Piana nach einem spannenden Rennen den Klassensieg. Eine starke Leistung aller Piloten brachte den Porsche 992 GT3 Cup (#102) des Black Falcon Team IDENTICA eine Stunde vor Rennende in Position, um die Klassenführung zu übernehmen. Nach einem sehenswerten Überholmanöver setzte sich die #102 von den Verfolgern ab und überquerte die Ziellinie nach 29 Rennrunden als Sieger. Für Bünnagel, Nagelsdiek und Piana ist der Sieg bei NLS9 jeweils der erste Klassensieg in der CUP2-Klasse.
Ihre Teamkollegen Mustafa Mehmet Kaya und Mike Stursberg gingen zusammen mit Doppelstarter Piana in der CUP2-AM-Wertung an den Start. Wie schon bei den letzten Rennen war das Trio nicht zu schlagen. Eine fehlerfreie Leistung, die von der schnellsten Rennrunde ergänzt wurde, führte Kaya, Piana und Stursberg erneut zum Tagessieg. Die #103, die unter der Bewerbung von Black Falcon Team Textar an den Start geht, gewann in dieser Saison fünf von sechs gefahrenen Rennen.
 
Im Mercedes-AMG GT4 (#142) traten Florian Wahl und Reinhold Renger zum vierten Mal in dieser Saison in der Klasse SP8T an. Nach dem Doppelsieg beim NLS 12h-Wochenende vor einem Monat sicherten sich Wahl und Renger mit einer fehlerfreien Leistung den dritten Sieg im vierten Rennen. Beim Saisonfinale erzielten sie sich darüber hinaus auch die Pole Position und die schnellste Rennrunde in der SP8T – das bestmögliche Ergebnis zum Abschluss der Saison.
 
Beim vierten NLS-Auftritt kämpften die YouTube-Stars Jimmy Broadbent, Steve Brown und Misha Charoudin mit dem BMW 330i (#503) erneut um die Podestplätze in der stark besetzten VT2-Klasse. Die Piloten des Black Falcon Team Bilstein qualifizierten sich für Startposition 5. Im ersten Stint brannte Startfahrer Broadbent ein wahres Feuerwerk ab und übernahm zwischenzeitlich die Führung. Am Ende eines fehlerfreien Rennens überquerte der BMW die Ziellinie auf dem starken vierten Platz.
 
In der CUP3-Klasse schickte Black Falcon gleich drei Porsche Cayman GT4 CS an den Start. Die Speerspitze bildete der gelbe Textar-Cayman (#931) in der AM-Wertung. Cabell Fisher, Didier Glorieux und Axel Sartingen fuhren ein starkes Rennen. Ein unverschuldeter Unfall im Bereich Fuchsröhre bedeutete wenige Runden vor Schluss jedoch das vorzeitige Rennende. Auch das Schwesterauto mit der #932, in gedrosselter „B-Spezifikation“ unterwegs und pilotiert von Matt Kehoe, Daniele di Amato und Mark Smith, blieb beim Saisonfinale glücklos. Der Cayman musste nach einem Unfall im Bereich Wehrseifen nach rund einer Stunde abgestellt werden. Der Dritte Cayman GT4 im Bunde, das Fahrzeug mit der Startnummer 980, wurde von den Doppelstartern Kehoe und Smith sowie Porsche Carrera Cup Deutschland und Porsche Supercup Shootingstar Morris Schuring pilotiert. Die #980 startete ebenfalls in Permit-B-Spezifikation. Kehoe, Schuring und Smith fuhren ein fehlerfreies Rennen und sicherten sich mit der Zielankunft ein gutes Ergebnis auf dem Weg zur Permit A.
 
Alexander Böhm, Teamchef und Geschäftsführer von Black Falcon: „Mit diesem Saisonfinale können wir mehr als zufrieden sein“, so Teamchef Alexander Böhm nach dem Rennen. „Mit sieben Fahrzeugen am Start war die Nachfrage nach Fahrerplätzen so hoch wie zuletzt vor Corona und die drei Klassensiege waren zum Saisonfinale ein echtes Highlight für uns. Ich danke all unseren Mitarbeitern für die großartige Teamleistung und allen Fahrern und Teampartnern für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der Saison 2023!“ 
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