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24h Le Mans
13.06.2023

Laurents Hörr bester Deutscher bei den 24h von Le Mans

Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans hatte es in sich. Laurents Hörr und seine IDEC SPORT Racing Teamkollegen starteten von der Pole-Position und verpassten die Podiums-Platzierung nur knapp aufgrund eines Reifenschadens am Ende des Rennens. 

Das 100. Jubiläum der 24 Stunden von Le Mans hatte es in sich. Der Langstreckenklassiker auf dem Circuit de la Sarthe war von wechselndem Wetter, herausfordernden Streckenverhältnissen und mehreren Safety Car Phasen geprägt. 

Der Grundstein für ein erfolgreiches Rennen war mit der Top-Rundenzeit im Qualifying und der darauffolgenden Hyperpole-Session gelegt. Paul-Loup Chatin sicherte sich in der blauen #48 die Pole-Position in der LMP2-Kategorie.  Das Ziel war damit klar gesteckt und das Trio von IDEC SPORT Racing ging hochmotiviert an den Start. Noch in der ersten Runde wurde eine lange Safety Car Phase eingeläutet, nachdem es zu einer Kollision von mehreren Fahrzeugen kam. Wenig später setzte auch noch starker Regen ein, wodurch die Streckenbedingungen zu einer echten Herausforderung wurden. Diese Faktoren spielten auch beim Polesetter eine Rolle. Laurents Hörr, Paul-Loup Chatin und Paul Lafargue gaben ihr Bestes, den anfänglichen Schwierigkeiten zu trotzen. Während der Nacht lag der Oreca auf Platz neun, kämpfte sich aber bis in den Morgenstunden  auf Rang drei nach vorne. Das Podium war zum Greifen nahe, als ein bisher ungeklärter Reifenschaden zum Zurückfallen des Boliden führte. 

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Schlussendlich musste sich das Trio rund um LMP-Ass Laurents Hörr mit dem sechsten Platz im LMP2-Feld geschlagen geben. 327 Runden Hochspannung – 300.000 Fans vor Ort – die diesjährige Auflage der 24 Heures du Mans war erneut eine Veranstaltung, die Laurents Hörr glänzen ließ. Das Endurance-Talent verzeichnete das beste Resultat eines deutschen Fahrers im hochkarätigen, internationalen Feld. 

Im Gesamtklassement erreichten Laurents Hörr und IDEC SPORT Racing P15 von 62 gestarteten Fahrzeugen. 
 
“Es ist natürlich super schade. Es hätte hier das zweite Podium in Folge bei den 24 Stunden von Le Mans sein können. Wir hatten eine sehr gute Pace, ein tolles Teamwork und wir konnten uns aus allen Unfällen heraus halten. Der unverschuldete Reifenschaden am Ende war jedenfalls sehr unglücklich. Alles in allem war es jedoch ein sehr gutes Rennen für uns, in dem ich einen fehlerfreien Job ablieferte und als bester Deutscher hervorging. Die Bedingungen waren wirklich hart und deswegen können wir mit dem Ergebnis auf jeden Fall zufrieden sein“, so Laurents Hörr. 
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