Montag, 23. Mai 2022
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12h Spa
27.04.2022

Dritter Platz für das PoLe Racing Team bei den 12h Spa

Das PoLe Racing Team freute sich über das nächste gute Ergebnis: Beim 12 Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps, fuhren Johannes Kirchhoff, Max Edelhoff und Tim Müller (CH) mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo II auf den dritten Rang in der Klasse GT3-AM. Im Feld der 45 Starter erreichte das Trio zudem den siebten Gesamtrang. Die gegenwärtig anspruchsvollste Formel 1-Rennstrecke der Welt umrundeten die PoLe-Piloten 250 Mal, welches einer Distanz von 1.751 Kilometern entspricht. Der Zehnzylinder wurde, wie gewohnt, von Car Collection eingesetzt.

„Das Ergebnis geht absolut in Ordnung“, sagte Johannes Kirchhoff. „Das nötige Quäntchen Glück fehlte etwas, um sich noch weiter vorn zu platzieren. Unterm Strich haben wir ein ordentliches Ergebnis erzielt und wir können mit unserem Abschneiden zufrieden sein. Spa ist eine der interessantesten Rennstrecken der Gegenwart und wir hatten sehr viel Spaß.“

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Jeweils sechs Stunden wurden samstags und sonntags absolviert. Für die Reihenfolge der Startaufstellung kam erneut die Addition der schnellsten Rundenzeit aller drei Fahrer in Anrechnung, welches für den PoLe-Audi Platz sechs bedeutete.

Max Edelhoff nahm bei strahlendem Sonnenschein für den ersten Rennteil im Cockpit Platz und legte einen perfekten Start hin. Der 26-jährige zog blitzschnell am vor ihm startenden Fahrzeug vorbei und konnte sich im weiteren Rennverlauf bis auf den zweiten Gesamtrang vorarbeiten.

Tim Müller übernahm anschließend das Cockpit, doch der Schweizer hatte gleich zweimal Pech. Zunächst verursachte er eine Kollision, welche mit einer 30 Sekunden-Stop-and-Go geahndet wurde. Dann wurde bei einem Boxenstopp zu viel nachgetankt, welches die nächsten zehn Straf-Sekunden bedeuteten. Johannes Kirchhoff kreuzte schließlich als Gesamt-Vierter und Klassen-Zweiter den Zielstrich.

Für den zweiten Teil des 12h-Rennens, kletterte zunächst Tim Müller ins Cockpit. Dieses Mal wurde der Eidgenosse von einem massiven Reifenplatzer bei hoher Geschwindigkeit eingebremst. Der Pneu löste sich sofort in seine Bestandteile auf. Die daraus resultierenden umherliegenden Reifenteile auf dem Asphalt-Band verursachten sogar eine Code 60-Phase. „Das war natürlich großes Pech, aber gegen insgesamt drei Reifenplatzer ist man machtlos.“

Aufgrund des homogenen Starterfeldes und der enormen Zuverlässigkeit, nur fünf der 45 Teilnehmer wurde nicht gewertet, hatte das PoLe-Team aufgrund dieser Problemchen keine Chance mehr, mit ums Gesamtpodium zu kämpfen.

„Spa gehört zu meinen Lieblingsstrecken und ich habe dieses Rennen einmal mehr sehr genossen“, sagte Max Edelhoff. „Dieses Auf und Ab und die vielen schnellen Kurven machen total viel Spaß. Im Motorsport spielen viele Faktoren eine Rolle und dieses Mal hat leider nicht alles gepasst. Aber wir konnten den Speed der Spitze zu jeder Zeit mitgehen und waren immer konkurrenzfähig. Und trotz der drei Reifenschäden fuhren wir noch aufs Podium. Das stimmt uns optimistisch für die nächsten Rennen.“
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