Sonntag, 29. März 2020
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TCR International
17.02.2020

Hyundai Team Engstler gewinnt Lauf drei der TCR Malaysia

Luca Engstler konnte im dritten Lauf der TCR Malaysia erneut den Sieg für das Hyundai Team Engstler einfahren und auch sein Teamkollege Nicolas Gruber, der seine erste Tourenwagen-Saison bestreitet, beeindruckte einmal mehr.

Das Rennwochenende auf dem Sepang International Circuit hatte es in sich, denn nach dem ersten freien Training musste an Luca Engstlers Hyundai der Motor gewechselt werden, dadurch konnte er nicht am zweiten freien Training teilnehmen. Die Mannschaft des Hyundai Team Engstler gab alles und so konnte Engstler ein perfekt vorbereitetes Auto im Qualifying fahren. Der 19- jährige dankte dies seinem Team mit der schnellsten Qualifying-Runde. Allerdings durfte Engstler nicht von der Poleposition starten, sondern von Platz 5, denn er erhielt von den Stewards eine Strafe für den Motorwechsel.

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Luca Engstler sagt: „Es ist natürlich nicht schön, dass ich in beiden Rennen von so weit hinten starten muss, obwohl ich die schnellste Zeit im Qualifying hatte. Aber natürlich akzeptiere ich die Entscheidung und werde in den Rennen alles geben.“

Gesagt, getan. Nach dem Start war Engstler auf Platz 3 vorgefahren und setzte bereits den Fahrer vor ihm unter Druck. In der 5. Runde konnte er sich vorbei auf Platz 2 kämpfen. Es blieb spannend bis zur letzten Runde: hier konnte Engstler die Führung übernehmen und den Sieg einfahren.

Luca Engstler im Anschluss: „Als erstes möchte ich mich beim Team bedanken. Vielen, vielen Dank für euren Einsatz, mein Hyundai i30 N TCR war wieder perfekt und mein Sieg ist mein Dankeschön an euch!“

 Gruber hatte es schwer am Start, da die Rennstrecke an dieser Stelle noch nass war. Er konnte aber bei den Zeiten der Spitzenreiter nahezu mithalten und wurde Fünfter. 

In Lauf vier der TCR Malaysia hatten beide Fahrer des Hyundai Team Engstler einen sehr guten Start: Engstler konnte bis auf Platz zwei vorfahren, beim Kampf um die Führung allerdings kam es zu einer Berührung, die für Engstler das Aus bedeutete.

Gruber hielt während des gesamten Rennens mit den Führenden Schritt und fuhr ein ordentliches Rennen. Mit nur 0,316 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Fahrer wurde Gruber Vierter.