Sonntag, 1. November 2020
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24h Le Mans
20.09.2020

Toyota Hypercar dreht erste Runde in Le Mans

Bühne frei für das Toyota Hypercar: Im Vorfeld des diesjährigen 24-Stunden-Rennens hat der neue GR Super Sport seine erste Runde in Le Mans gedreht. Der als Cabriolet mit Camouflage-Muster getarnte Prototyp absolvierte eine Demonstrationsfahrt auf dem Circuit de la Sarthe und überbrachte anschließend den prestigeträchtigen Pokal, den Toyota Gazoo Racing seit nunmehr zwei Jahren im Besitz hat.

Der GR Super Sport zeigt eindrucksvoll den Transfer vom Motorsport auf die Straße: Toyota Gazoo Racing unterstützt das Unternehmensziel, immer bessere Autos zu bauen, indem Renn- und Serienfahrzeuge voneinander profitieren.

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Unmittelbar nach der Pokalübergabe gingen die aktuellen Toyota TS050 Hybrid in ihr letztes Le-Mans-Rennen. Die 1.000 PS starken Hybrid-Rennwagen konnten die 24 Stunden bereits zweimal gewinnen, aktuell kämpft Toyota Gazoo Racing um den Hattrick. Doch nicht nur mit dem ersten Toyota Sieg haben sie seit 2016 Geschichte geschrieben, sie halten auch den aktuellen Rundenrekord. Diese Leistungen sind die Inspiration für den GR Super Sport, ein Hypercar mit Rennwagen-Stammbaum und -Leistung.

„Es war eine Ehre, diese Entwicklungsversion des GR Super Sport zum ersten Mal in der Öffentlichkeit zu fahren, vor allem auf einer Rennstrecke wie Le Mans, die so eng mit diesem Auto verbunden ist. Der GR Super Sport wurde in Le Mans geboren, sodass sich dies wie eine Heimkehr anfühlt“, freute sich Demonstrationsfahrer Alex Wurz, der für Toyota Gazoo Racing auch in der WEC aktiv war. „Bei einer Demonstrationsrunde kann ich noch nicht an die Grenzen gehen, aber das unglaubliche Potenzial konnte ich bereits spüren. Es gibt klare Ähnlichkeiten zwischen dem GR Super Sport und dem TS050 Hybrid in Bezug auf die Leistung, insbesondere den Allradantrieb und das Hybridsystem. Aber die Ingenieure meinten, dass dies nur ein kleiner Vorgeschmack auf die wahre Leistung des GR Super Sport war. Deshalb freue ich mich sehr darauf, ihn in naher Zukunft wieder fahren zu dürfen.“