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25.04.2018

Honda Indy Grand Prix of Alabama: Platz 16 für Rene Binder

Erste Zielankunft für Rene Binder in der amerikanischen Verizon IndyCar Series: Der 26-jährige Österreicher, der in dieser Saison sechs Grand Prix' für das Rookie-Team von Juncos Racing bestreitet, wurde im Barber Motorsports Park auf Platz 16 abgewunken.

Gratulation zu Platz 16! Die erste Zielankunft im Mittelfeld der Indycar Serie kam schneller als erwartet…
Rene Binder: „Danke! Es war erst einmal wichtig, unseren Chevy Dallara heil ins Ziel zu bringen und weitere wertvolle Rennkilometer abzuspulen. Man darf nicht vergessen, dass wir bislang kaum testen konnten. Ich hab deshalb versucht, mich aus allen Zweikämpfen herauszuhalten und mein Rennen zu fahren.“

Der diesjährige Honda Indy Grand Prix von Alabama zählte ja zweifellos zu den spektakulärsten und schwierigsten Rennen der letzten Jahre und musste aufgrund der Wetterkapriolen sogar in zwei Etappen ausgetragen werden. 
„Das Sonntagsrennen wurde als ‚Wet-Race‘ gestartet und war sicher das schwierigste, das ich jemals gefahren bin. Die ersten Runden waren absoluter Blindflug, aber man hat auch gesehen, was Indycar Fahrer draufhaben. Da gab es niemanden, der eine Harakiri-Aktion gestartet hat und kaum eine Kollision. Sie fahren hart aber fair. Das ist etwas, dass sie wahrscheinlich aus dem Oval-Racing verinnerlicht haben. Die Verhältnisse waren am Sonntag so grenzwertig, dass man gleich zweimal abbrechen musste. Und als es dann gar nicht mehr ging hat man den zweiten Teil des Rennens auf Montagvormittag verschoben. Dass unsere Pace im Rennen nicht mehr so gut war wie im Training war ein kleiner Schönheitsfehler, den wir noch im Detail analysieren müssen.“

Dir haben im ersten Quafying nur 1,4 Sekunden auf Will Power, den Schnellsten deiner Qualifyinggruppe gefehlt und deine Pace auf harten Reifen am Freitag war wirklich sehr, sehr viel versprechend.
„Wie schon mehrmals gesagt, sind wir in einer Lernphase und wenn man, so wie wir, nur ein Auto einsetzt, fehlen einem als Rookie natürlich oft die Anhaltspunkte, die einem ein alter Hase als Teamkollege geben könnte. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir das Dank meines erfahrenen Renningenieurs trotzdem noch hinbekommen werden.“

Die Verizon IndyCar Series begibt sich jetzt wieder zurück in ihr Mekka nach Indianapolis, während du direkt zu WEC-Testfahrten nach Monza reist.
„Ich werde dort für ByKOLLES Racing im Testeinsatz sein und das Team bei seinen Vorbereitungen auf Spa und Le Mans unterstützen. Das LMP1-Fahrzeug ist inzwischen enorm weiterentwickelt worden und für mich, ehrlich gesagt, auch eine ideale Ergänzung zum Indycar, das ich erst wieder im Juni in Detroit fahren werde. Mein Programm ist in dieser Saison sicher etwas unkonventionell, aber für mich ist es trotzdem der richtige Weg.“