Donnerstag, 19. Oktober 2017
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FIA WEC
19.04.2017

Simon Trummer mit gutem Einstand bei CEFC Manor TRS Racing

In Silverstone, dem „Home of British Motor Racing“ fand am Osterwochenende der Saisonstart der FIA Langstrecken Welmeisterschaft statt. Mit dabei der junge Berner Oberländer, Simon Trummer, der bei seinem neuen Team, CEFC Manor TRS Racing, einen guten Einsand feiertn konnte.

Zum Auftakt der FIA WEC Saison anlässlich der „6 Hours of Silverstone“ landete der Wagen #25 von CEFC Manor TRS Racing mit Simon Trummer, Vitaly Petrov und Roberto Gonzalez auf dem siebten Platz der LMP2 Wertung. 

„Wir hatten an diesem Wochenende nicht immer das Glück auf unserer Seite“, gab der 27-jährige Schweizer im Anschluss an das Rennen zu Protokoll, „aber zumindest haben wir unseren nagelneuen Oreca-Gibson schon einmal ins Ziel gebracht und wichtige Kilometer gesammelt. Wenn man bedenkt, dass wir hier zum ersten Mal mit unserem Auto angetreten sind und Roberto (Anm. Gonzalez) ohne Streckenerfahrung auf dieser schwierigen Strecke angetreten ist, können wir mit unserer Arbeit in den letzten Tagen absolut zufrieden sein.“

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Vor seine Vorstellung bei schwierigen wechselhaften Streckenverhältnissen konnte sich mehr als sehen lassen. „Ich bin im Regen zwar einmal kurz von der Strecke abgekommen, habe dann aber viel Zeit gut gemacht und das Auto bis auf Rang 5 nach vor fahren können. Wie gesagt stehen wir erst am Anfang unseres Projekts und können hoffentlich bald schon den nächsten Schritt nach vorne machen. In CEFC Manor TRS Racing steckt großes Potential, das wir dann spätestens beim Saisonhöhepunkt in Le Mans voll ausschöpfen wollen.“ 

Das nächste 6-Stunden-Rennen der FIA WEC findet am 6. Mai auf der sieben Kilometer langen Grand Prix Strecke von Spa Francorchamps in den belgischen Ardennen statt, die bekanntermaßen zu Simons Lieblingsstrecken zählt: „Auf diesem schnellen und enorm anspruchsvollen Kurs habe ich mich schon in der GP2 sehr wohl gefühlt. Er hatte für mich immer etwas Besonderes, was vermutlich an seinem sehr speziellen Layout liegt. Bergauf und bergab, das muss man als Berner Oberländer einfach mögen.“