Donnerstag, 23. November 2017
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24h Barcelona
04.09.2017

Technische Probleme verhindern Top-Ergebnis für Fredy Barth

Hinter Fredy Barth und seiner Mannschaft Wimmer Werk Motorsport liegt ein ereignisreiches 24-Stunden-Rennen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya (ES). Nach zwei unplanmässigen Reparaturpausen überquerten der Motorsportler und seine Teamkollegen Felix Wimmer, Matthias Kaiser, sowie Peter Gross die Ziellinie auf der achten Position.

Ein Jahr nach seinem vierten Platz in der A6-Am Klasse ging Fredy Barth auch in der diesjährigen Ausgabe der 24 Stunden von Barcelona an den Start. Von Rang 13 aus fand der Zürcher in seinem SEAT Leon TCR schnell einen guten Rhythmus und verbesserte sich bereits in den ersten Rennrunden um fünf Positionen. Ein plötzlich gebrochener Stabilisator an der Hinterachse erschwerte die weitere Aufholjagd des Routiniers. Unbeirrt von diesem Zwischenfall und zwei Aufhängungsbrüchen konnte das Team das Auto weiterhin in den Top-10 behaupten.

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„Die Technik hat es uns an diesem Wochenende nicht leicht gemacht“, blickt Fredy Barth auf den spanischen 24-Stunden-Marathon zurück. „Von den Rundenzeiten konnten wir mit der Spitzengruppe locker mithalten. Leider haben uns die drei Fahrzeugschäden ausgebremst. Doch die Mannschaft hat dank der schnellen und guten Arbeit unser Rennen gerettet, sodass wir uns mit Platz acht mehr als zufrieden zeigen können.“

Mit dem achten Gesamtrang in Spanien sammelten Fredy Barth für die Mannschaft von Wimmer Werk Motorsport zudem wichtige Punkte im Kampf um die TCR-Teamwertung. Vor dem Saisonfinale in Spa-Francorchamps liegt das österreichische Team nur acht Zähler hinter den Tabellenführern auf Position zwei.

Unmittelbar nach dem Rennende in Barcelona geht es für Fredy Barth vom 5. bis 6. September für zwei spannende Trackdays zum Hockenheimring. Eine Woche später reist der 37-Jährige zum Sachsenring, wo er als Coach für die AutoScout24 Young Driver Challenge SEAT-Nachwuchspiloten in der TCR-Klasse mit seinen Kenntnissen unterstützen wird. Da er am 24-Stunden-Rennen mit dem gleichen Fahrzeug unterwegs war, werden die jungen Fahrer stark von seiner Erfahrung profitieren können.