Donnerstag, 29. Oktober 2020
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CIK/FIA
02.08.2016

Herausragende Leistung von Krütten beim EM-Finale

Letztes Wochenende startete der Nachwuchsfahrer Niklas Krütten zum vierten und letzten Lauf der CIK-FIA Europameisterschaftslauf 2016 auf dem International Karting Circuit in Genk (Belgien). Auch beim Saisonfinale der mit 76 Startern aus 26 Nationen hochkarätig besetzten Meisterschaft in der Klasse OK Junior untermauerte der 13-jährige seine aufstrebende Performance in diesem Jahr und seine zukünftigen Motorsportambitionen.

Mit insgesamt 189 Fahrern aus 35 Nationen über alle Klassen hinweg gab sich die internationale Kartsportelite am letzten Wochenende zum Finale der CIK-FIA Europameisterschaft in Genk ihr Stelldichein. In der Klasse OK Junior konnte Niklas Krütten auf Anhieb Akzente setzen. Seine starken Rundenzeiten aus den freien Trainings konnte er im wichtigen Zeittraining mit Platz sechs in seiner Gruppe und dem 15. Gesamtplatz eindrucksvoll bestätigen.

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Das Qualifikationsergebnis bedeutete für den jungen Trierer jeweils Start aus Reihe drei in insgesamt vier Vorentscheidungsläufe am Samstag. In allen extrem hart umkämpften Vorläufen setzte Niklas seine Möglichkeiten optimal um und glänzte mit Zweikampfstärke und Rundenzeiten kontinuierlich im Bereich der Spitze. Mit den Platzierungen drei, fünf, sieben und acht hatte sich der erst 13-Jährige am Samstagabend bereits auf Gesamtrang neun und damit in die Top-Ten der Europameisterschaft vorgekämpft.

Von Startplatz fünf ging es damit aus aussichtsreicher Position in den ersten Finallauf am Sonntagmorgen. Kurz nach dem Start hatte sich Niklas bereits auf Platz vier vorgearbeitet, bevor ihm ein Gaststarter hinten rechts auffuhr und ihn damit unverschuldet in einen Dreher verwickelte. Zwar konnte der junge Trierer sein Kart sofort wieder anschieben, konnte aber eine halbe Runde Rückstand bis zum Fallen der Zielflagge nicht mehr aufholen und verpasste damit die Qualifikation für den zweiten Finallauf und alle Chancen auf ein Podiumsergebnis.

„Natürlich bin ich enttäuscht und wütend. Völlig übermotivierte und überforderte Gaststarter wie dieser Kollege haben bei einem EM-Finallauf nichts verloren“, so Niklas nach dem Rennen. „Abgesehen von diesem blöden Zwischenfall, hatten wir eines unserer besten Wochenenden. Ich war durchgängig schnellster Fahrer aus Deutschland und meine Ergebnisse sprechen für sich. Gleichzeitig freue ich mich für meinen Teamkollegen Fin Kenneally und mein Team Ricky Flynn Motorsports über den Titelgewinn.“

Nach einer Urlaubspause und einigen Tests im August, startet Niklas wieder vom 9. bis 11. September 2016 zum dritten Lauf der Deutschen Kart-Meisterschaft in der Motorsportarena Oschersleben.