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Formelsport Allgemein
24.04.2015

Souveräner Akash Neil Nandy holt Doppelsieg

Der Remus Formel Pokal hat bei seinem Saisondebüt einen starken Auftritt in Monza (IT) hingelegt. Zusammen mit der F.2 Italien Trophy präsentierte die Formelliga im Breitensport nicht nur ein klasse Feld, sondern auch sehr spannenden Formel 3-Sport. Dabei setzte sich Akash Neil Nandy aus Malaysia bei seiner Premiere im Remus Formel Pokal besonders in Szene. Er holte nicht nur eindrucksvoll die Pole-Position.

In beiden Läufen gab es für den Piloten von Performance Racing kein Halten mit einem unangefochtenen Doppelsieg. Dazu fuhr er jeweils die schnellste Runde mit Durchschnittsgeschwindigkeiten um die 195 km/h. Zwei Mal auf Rang zwei landete der Champion von 2013, Christopher Höher (Franz Wöss Racing). Gegen Nandy hatte auch er nicht die Spur einer Chance. Selbiges erlebte sein ärgster Widersacher und Vorjahreschampion Thomas Amweg (Jo Zeller Racing). Amweg kletterte in Lauf eins mit Rang drei auf das Podest. Im zweiten Rennen gelang dies Jordi Weckx (Rössler Motorsport). Amweg und Weckx kennen sich zudem von den Duellen im deutschen ATS Formel 3 Cup.

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Der Vorjahresdritte Marcel Tobler (Jo Zeller Racing) konnte nur im ersten Lauf überzeugen. Hier gelang dem Schweizer ein guter fünfter Rang, ehe er im zweiten Head Opfer eines Unfalls wurde und ohne Punkte blieb. Einen Prima-Einstand feierte in Monza Manfred Lang. In seinem zweiten Formel 3-Jahr kommt der Österreicher immer besser in Fahrt und konnte mit den Rängen sechs und fünf die ersten Punkte verbuchen. Diese holte auch Andreas Germann (CR Racing Team). Der Pirmasenser kassierte zehn Zähler – genau wie Wiederkehrer Jörg Sandeck (Team Harder Motorsport). Er konnte mit seinem Comeback richtig zufrieden sein.

In der gleichen Richtung ist die Leistung von Luca Iannacone (Franz Wöss Racing) positiv einzuschätzen. Der Italiener holte ebenfalls zehn Punkte und teilte sich mit Jörg Sandeck die beiden Laufsiege in der Trophy-Wertung, die den Fahrzeugen der Baujahre 1992-2004 vorbehalten ist. Richtig gut zog sich Angelique Germann (CR Racing Team), die einzige Dame im Feld, aus der Affäre. Monza bedeute für sie Neuland. Dass man auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke besonders konzentriert fahren muss, dürfte zu den neuen Erfahrungen von Angelique Germann zählen. Sie nahm zumindest drei Punkte aus Monza mit.

Dr. Ulrich Drechsler verbuchte im Training einen Motorschaden und kam nicht zum Fahren. Mit ihm und weiteren Zuwächsen dürfte am Red Bull Ring Ende Mai wieder zu rechnen sein. Koordinator Franz Wöss zog ein positives Fazit. „Den Piloten hat es hier unwahrscheinlich Spaß gemacht und mit dem Starterfeld kann man sich richtig sehen lassen“, so der Schwarzenberger.
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