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24h Nürburgring
23.06.2014

BMW-Teams werden für starke Vorstellungen nicht belohnt

Die 24 Stunden auf dem Nürburgring (DE) haben für die BMW Sports Trophy Teams in diesem Jahr kein glückliches Ende genommen. Trotz starker Vorstellungen und zwischenzeitlicher Führung reichte es bei der 42. Auflage des Langstreckenklassikers vor insgesamt 205.000 Zuschauern nicht zu einem Podestplatz.

Das BMW Sports Trophy Team Schubert kämpfte im BMW Z4 GT3 (Startnummer 20) bis zwei Stunden vor Schluss in einem faszinierenden Dreikampf mit einem Audi und einem Mercedes um den Sieg. Dann fielen Claudia Hürtgen (DE), Dominik Baumann (AT), Jens Klingmann (DE) und DTM-Pilot Martin Tomczyk (DE) jedoch wegen einer verbogenen Spurstange, die bei einem längeren Reparaturstopp gewechselt werden musste, zurück und sahen nach 157 Runden schließlich als Sechste die Zielflagge. Einen hervorragenden achten Platz in der Gesamtwertung fuhren Ferdinand Stuck (DE), Max Sandritter (DE), Christopher Brück (DE) und Dennis Rostek (DE) für das Team Walkenhorst Motorsport im BMW Z4 GT3 mit der Nummer 28 ein.

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Für die weiteren BMW Z4 GT3 in Reihen der BMW Sports Trophy Teams Schubert und Marc VDS endete das Rennen bereits vorzeitig. Nach vier Stunden schied das Fahrzeug mit der Startnummer 19 vom BMW Sports Trophy Team Schubert in Folge eines Aufhängungsschadens aus. Die beiden BMW Z4 GT3 vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS mussten das Rennen in der Nacht auf aussichtsreichen Positionen nach Unfällen vorzeitig beenden. Sowohl BMW DTM-Pilot Marco Wittmann (DE) als auch Bas Leinders (BE) waren in Kollisionen verwickelt. Ihre Fahrzeuge wurden dabei zu stark beschädigt, um das Rennen fortsetzen zu können.

„Das war einmal mehr ein dramatisches 24-Stunden-Rennen hier auf der Nürburgring-Nordschleife – mit einem enttäuschenden Ausgang für uns“, sagte BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt. „Zumindest mit der Startnummer 20 haben wir trotz einiger Rückschläge bis kurz vor Schluss ganz vorne mitmischen können. Am Ende wurden das BMW Sports Trophy Team Schubert und die Fahrerbesetzung Claudia Hürtgen, Jens Klingmann, Dominik Baumann und Martin Tomczyk allerdings für ihren Einsatz nicht belohnt. Nach einem Reparaturstopp zwei Stunden vor Rennende mussten sie alle Hoffnungen auf einen Podestplatz aufgeben und kamen schließlich als Sechste ins Ziel. Zuvor waren die weiteren BMW Z4 GT3 der BMW Sports Trophy Teams in Unfälle verwickelt gewesen und vorzeitig ausgeschieden. Das zeigt, wie unbarmherzig dieses Rennen auch in diesem Jahr wieder gewesen ist. Umso mehr freuen wir uns, dass das Team von Walkenhorst Motorsport seinen BMW Z4 GT3 mit der Nummer 28 auf Platz acht in die Top-10 gebracht hat. Zudem haben die BMW M235i Racing bei ihrer 24-Stunden-Premiere das Feld bereichert und in der Cup2-Klasse für Action gesorgt. Das Rennen war turbulent, sehr anstrengend und unberechenbar. Leider hat uns das nötige Glück, das man auf der härtesten Strecke der Welt braucht, diesmal gefehlt. Gratulation an das siegreiche Phoenix-Team.“

Platz eins in der hart umkämpften BMW M235i Racing Cup Klasse und Rang 30 im Gesamtklassement ging an Daniel Zils (DE), Norbert Fischer (DE), Uwe Ebertz (DE) und Timo Schupp (DE) vom Team Adrenalin Motorsport. Das Quartett gewann auch die Zwischenwertungen nach sechs, zwölf und 18 Stunden und sammelte damit viele Punkte für die Gesamtwertung.

Der von BMW Motorsport eingesetzte BMW M235i Racing im speziellen Design mit den beiden Journalisten Marcus Schurig (DE) und Jethro Bovingdon (GB) sowie dem ehemaligen MotoGP-Fahrer Alex Hofmann (DE) und BMW Motorsport Junior Alexander Mies (DE) konnte bei seiner Premiere beim 24-Stunden-Rennen ohne jedes technische Problem durchfahren und kam auf dem beachtlichen 53. Gesamtrang ins Ziel. Am Samstagabend war das Auto an einem Zwischenfall im Bereich Flugplatz beteiligt, in dessen Folge sich ein Sportwart beim Sprung über die Leitplanke eine Beinverletzung zuzog und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. „Es tut mir sehr leid, dass es zu diesem Zwischenfall gekommen ist“, meinte Mies, der zu diesem Zeitpunkt am Steuer saß. „Ich habe die Gelben Flaggen nicht gesehen und entsprechend nicht ausreichend verlangsamt. Das war mein Fehler, für den ich mich entschuldige. Ich wünsche dem Sportwart eine baldige Genesung und alles Gute.“

Die BMW Z4 GT3 der BMW Sports Trophy Teams waren für die 24 Stunden auf dem Nürburgring mit der BMW Laserlight Technologie ausgerüstet. BMW Motorsport hatte mit dem ersten Renneinsatz dieser Innovation beim Qualifikationsrennen für den Eifel-Marathon im April für eine Weltpremiere gesorgt.
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