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SCC
06.07.2013

Aufgalopp der Sportwagen beim Truck Grand Prix

Vom 12. bis 14. Juli erwartet die Piloten des AvD German Sports Car Cup das ganze große Saisonhighlight. Beim ADAC Truck Grand Prix treten die schnellen Sportprototypen nach 2009 zum zweiten Mal auf dem Nürburgring an. Über 100.000 Besucher werden dann verfolgen, wie sich die offenen Sportwagen auf der Kurzanbindung des Eifelkurses schlagen.

Zum Saisonhöhepunkt erwartet die Zuschauer ein proppenvolles Teilnehmerfeld. Über 30 offene Sportwagen kämpfen in der Eifel um Siege und Punkte. Mit drei Gesamtsiegen ist derzeit Fabian Plentz mit seinem PRC WPR60 Turbo der erfolgreichste Pilot im bisherigen Saisonverlauf. Doch vor allem Andreas Fiedler (PRC WPR60 Turbo) sorgte dafür, dass sich der letztjährige SCC-Meister nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen konnte. Zudem schießt sich Jacques Breitenmoser immer besser auf den PRC WPR60 Turbo ein.

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Das Erfolgsmodell der österreichischen Sportwagenschmiede aus Hard wird in Kombination mit dem 2-Liter-Turbo-Aggregat von Audi beim Truck Grand Prix außerdem noch von Turi Breitenmoser und Andy Prinz gesteuert. Dagegen setzt „Tommy Tulpe“ in seinem PRC WPR60 genau wie Georg Hallau auf einen BMW V8-Motor, während im Einsatzfahrzeug von Peter Kormann ein Honda Kompressormotor seinen Dienst verrichtet. Dagegen setzt Siggi Pfeiffer auf den PRC S4 BMW aus der Vorgängergeneration. Damit ist der PRC-Pilot aber nach wie vor für Platzierungen auf dem Treppchen gut. Auch der Schweizer Bernard Charriere setzt einen PRC BMW der älteren Generation in der großen Division ein. Weitere Starter sind Henry Uhlig (Norma BMW), Willi Pfeiffer (Norma Honda Kompressor) sowie die beiden Radical SR8 von Jay Boyd und Prinz Marcus von Anhalt. Letzterer gibt seine Premiere in der Division 1.

Sehr stark besetzt ist diesmal die Division 2, wo gleich 15 Piloten mit Fahrzeugen von sieben verschiedenen Herstellern antreten werden. Mit drei unterschiedlichen Siegern von drei verschiedenen Chassis-Herstellern zeigte sich die Division 2 besonders ausgeglichen. In der Punktewertung konnte sich trotz seines Ausfalls in Hockenheim Gerhard Münch (Norma Honda) an die Spitze setzen. In der Eifel mit dabei ist außerdem Julien Schell, der mit seinem Ligier Honda in beiden Rennen die Division 2 gewinnen konnte. Außerdem wird Sandro Bickel einen weiteren Ligier Honda pilotieren. Der Österreicher konnte bei den 100 Meilen zeigen, dass er mit dem französischen Sportprototypen ein heißer Siegkandidat ist.

Dazu kommt gleich eine Flotte von PRC Honda, die von den beiden Eidgenossen Markus Kläy und Beat Eggimann sowie Evi Eizenhammer, Norbert Groer, und Knut Lehmann gesteuert werden. Evi Eizenhammer hat sich mit ihrem PRC FPR6 Honda mittlerweile sogar an den zweiten Platz in der Division 2-Wertung geschoben. Einen pfeilschnellen Tatuus Honda bringt die nächste Dame im Starterfeld, Anja Jouhsen, an den Start, während Tim Seidel mit dem ehemaligen Meisterfahrzeug von Thorsten Rüffer antritt. Robert Schönau, Hans Christoph Behler und der Schweizer Fabio Botta steuern jeweils einen Radical SR3. Mit Rene Voss und seinem KTM Turbo ist neben PRC sogar noch ein zweiter Fahrzeughersteller aus Österreich vertreten.

Beim Truck Grand Prix steht den Piloten reichlich Fahrzeit zur Verfügung. Nach zwei freien Trainings wird es am Freitag um 14:10 das erste Mal ernst. Dann startet das erste Qualifying, während der zweite Trainingsdurchgang am Samstagmorgen um 8:30 Uhr abgehalten wird. Das erste Rennen wird um 11:10 Uhr gestartet. Am Sontag findet dann der Heat um 10:20 Uhr statt.