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VLN
02.10.2012

Dominik Brinkmann: VLN-Klassensieg mit Hindernissen

Der neunte Durchgang der VLN Langstreckenmeisterschaft war für Dominik Brinkmann und sein Team LMS Engineering gespickt mit einigen Höhen und Tiefen. Ein Unfall in der Startphase warf das Fahrertrio weit zurück, doch durch eine souveräne Fahrt sprang am Ende der siebte Saisonsieg heraus. Im Zeittraining am Samstagmorgen zeigte die Eifel erneut ihr wahres Gesicht.

Durch Raureif war die Nürburgring Nordschleife teilweise noch feucht und forderte von Dominik und seinen Teamkollegen vollste Konzentration. Dominik fuhr als Erster auf die Strecke und absolvierte seine Pflichtrunde. „Eine Zeitenjagd war zu diesem Zeitpunkt nicht möglich“, erklärte der amtierende VLN-Vize-Meister. Sein Fahrerkollege Christian Krognes konnte bei immer besser werden Streckenverhältnissen aber voll attackieren und stellte den Volkswagen Scirocco GT24 auf die Pole-Position.

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Das Rennen startete dann mit einer Schrecksekunde. Im Getümmel erhielt Christian Krognes einen Schlag auf die Vorderachse und verlor gleich drei Plätze. Zusätzlich kämpfte er mit Getriebeproblemen und verlor weitere vier Positionen. Doch im Verlauf der ersten Runde bekam Christian die Probleme in den Griff und legte eine beachtliche Aufholjagd hin. Nach nur 24 Kilometern lag er wieder in Führung und baute diese aus. Dominik durfte als Schlussfahrer ran und brachte den siebten Saisonsieg nach Hause. „Obwohl der Druck diesmal höher war“, erklärte der 20-järhige Auszubildende im Ziel.

„Wir haben auf eine drei Stopp Strategie vertraut und dadurch viel Zeit im Vergleich zu unseren Verfolgern verloren. Am Ende hat aber alles gepasst und wir sind weiter im Titelrennen. Ein großer Dank an meine Teamkollegen und Team für die tolle Arbeit“, Brinkmann weiter.

Um die Meisterschaft zu gewinnen, ist beim Saisonfinale in vier Wochen ein Sieg Pflicht. „Obwohl unsere Konkurrenz gepatzt hat, müssen wir beim Finale siegen, um am Ende den Titel zufahren. Wir haben alle dieses Ziel vor Augen und werden gemeinsam hart arbeiten“, Dominik abschließend.
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