Freitag, 25. September 2020
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Macau F3 GP
17.11.2012

António Félix da Costa startet von Pole in Macau

António Félix da Costa (Carlin) sicherte sich mit einem Sieg im Qualifikationsrennen die Pole-Position zum 59. Grand Prix von Macau am Sonntag. Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport), Gesamt-Vierter in der diesjährigen Saison der Formel 3 Euro Serie, setzte seine gute Vorstellung des Wochenendes fort; der Schwede sah die Zielflagge auf dem 6,12 Kilometer langen Circuito da Guia nach zehn Runden als Zweiter. Ihm fehlten 1,559 Sekunden auf da Costa.

Hinter Alex Lynn (Fortec Motorsport) beendeten die beiden Euro-Serie-Piloten Carlos Sainz (Carlin) und Daniel Juncadella (Prema Powerteam) das Rennen, dessen Zieleinlauf die Startaufstellung für den Grand Prix bildet, auf den Positionen vier und fünf.

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Vom vierten Startplatz schoss Felix Rosenqvist direkt nach dem Start an die Spitze, wurde jedoch vom ehemaligen Euro-Serie-Piloten António Félix da Costa auf Rang zwei verwiesen. Heißer wurde um den vierten Rang gekämpft, den Carlos Sainz gleich gegen drei Konkurrenten, Macau-Vorjahressieger Daniel Juncadella, Harry Tincknell (Fortec Motorsport) sowie Euro-Serie-Rookie 2012, Pascal Wehrlein (Mücke Motorsport), verteidigen musste. Der Sohn von Rallye-Weltmeister Carlos Sainz meisterte die Aufgabe mit Bravour und geht beim Grand Prix am Sonntag von der vierten Startposition ins Rennen.

Stimmen der Fahrer nach dem Qualifikationsrennen

António Félix da Costa (Carlin): „Heute ging es nur darum, eine gute Startposition zu erobern, was mir mit Platz eins gelungen ist. Darüber bin ich natürlich glücklich. Wirklich wichtig wird es aber erst morgen, denn das heute war nur ein Qualifikationsrennen.“

Felix Rosenqvist (Mücke Motorsport): „Mein Start war richtig gut und ich konnte kurz die Führung übernehmen. Auf dem Weg zur Lisboa-Kurve hat António mich aus dem Windschatten überholt. Ich wollte danach kein Risiko eingehen, denn auch vom zweiten Startplatz ist morgen noch alles möglich.“

Carlos Sainz (Carlin): „In diesem Rennen habe ich vor allem im zweiten Sektor einige Zehntelsekunden verloren. Im Vergleich zu den vorherigen Tagen war mein Auto auch etwas schwieriger zu fahren. Wir kennen das Problem aber und werden es für morgen beheben. Der Kampf mir Dani Juncadella hat Spaß gemacht und war sauber. Er war zwar etwas schneller als ich, aber ich konnte meine Position verteidigen.“