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Kart-Trophy Weiß-Blau
06.04.2012

Gelungener Auftakt der Kart-Trophy Weiss-Blau in Wackersdorf

Am 1. April war es soweit, die Kart-Trophy Weiss-Blau gastierte zum Saisonauftakt in Wackersdorf. Von der Wetterseite, was die Außentemperaturen anging schon mit dem Schlimmsten rechnen.

War das Wetter am Samstag bei den freien Trainings teilweise noch recht schmuddelig, so zeigte sich am Sonntag der April von seiner schönen Seite. Strahlend blauer Himmel, im Schatten zwar schon recht kühl, aber rundum waren es hervorragende Verhältnisse für diesen Sport. Wie gewohnt eben passend zum Namen "Weiss-Blau Trophy".

Über 100 Piloten, in allen Altersstufen, in insgesamt zehn verschiedenen Klassen waren in Wackersdorf eingeschrieben. Begrüßen durften die Veranstalter der Kart-Trophy Weiss-Blau auch zwei Herren aus dem Hause des berühmten Bayerischen Automobilkonzerns in München BMW. Dieser Besuch hatte auch einen ganz bestimmten Grund. Genauer gesagt waren es Verantwortliche vom Formel BMW Talent Cup. Weitere Infos hier auf unserer Website.

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Damit ein reibungsloser Ablauf der Veranstaltung garantiert werden konnte, war es notwendig, dass der Zeitplan möglichst genau eingehalten werden musste. Dies erforderte natürlich nicht nur eine gutes Management durch den Veranstalter sondern im Besonderen waren auch alle Teilnehmer, samt Schrauber und Helfer gefordert. Am Ende waren alle mit Organisation und Ablauf zufrieden, ausgenommen vielleicht einige Piloten, die Aufgrund von Ausfall bzw. anderer Umstände das Ziel nicht erreicht haben, aber das gehört auch zum Motorsport.

KLASSEN A - MM
Bei den jüngsten aller Teilnehmer waren insgesamt 15 Piloten in den Klassen A - MM am Start. In der Klasse A der Open Bambini Challenge war man gespannt wie sich Vorjahresgesamtsieger und Gewinner des Sebastian-Vettel-Wanderpokals 2011 Marcel Langoth in dieser Saison behaupten kann.

Im Zeittraining jedoch machte eine junge Dame auf sich aufmerksam. Patricizja Stalidzane war dort sehr schnell unterwegs und musste sich nur sehr knapp dem Polesetter David Qufai geschlagen geben. Dritter wurde Valentin Weisender. Marcel Langoth landete auf dem vierten Platz. Im ersten Rennens konnte sich Valentin Weisender durchsetzen dahinter folgte Sabrina Erhardt und Konstantin Holze. Der Trainingsschnellste David Quafai und die junge Patricizja verpatzen den Start und belegten am Ende mit einer Runde Rückstand auf den Sieger Platz fünf bzw. sechs. Im zweiten Rennen sollte dies jedoch ganz anders aussehen. Mit einem fulminanten Start schob sich die junge Patricizja gleich in die Spitzengruppe, gefolgt von Valentin Weisender und Marcel Langoth. Im weiteren Verlauf konnten diese drei ihre Plätze gut behaupten. Am Ende war es tatsächlich Patricizja, die den Lauf für sich entscheiden und den Sieg nach Hause fahren konnte. Zweiter wurde Valentin Wiesender vor Marcel Langoth. Der Tagessieg ging jedoch an Valentin, Patricizja und Marcel.

Die Klasse MM - Rotax Mini Max wurde an diesem Wochenende von einem Fahrer beherrscht. Musste sich Noel Krammer im Zeittraining noch ganz knapp Erik Weise geschlagen geben, ließ er in den darauffolgenden zwei Rennen nichts anbrennen. In beiden Läufen lieferte er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Polesetter Erik Weiske, wobei Noel Krammer jeweils als Sieger in der Klasse MM hervorging. Dritter wurde im ersten Lauf Luca Wiener. Im zweiten Lauf ging der dritte Platz an Marcel Mayer.

KLASSE B - Rotax Junior
Die Klasse B, den Rotax Max Junioren war mit 18 Piloten stark besetzt. Als Favoriten wurden in dieser Klasse folgende Fahrer ganz oben gehandelt: Vorjahressiegern der KTWB in dieser Klasse Lena Plattner, der Lokalmatador Christopher Dreyspring, Florian Wiesinger seinerseits Weltfinalteilnehmer der RMC des letzten Jahres und Wiedereinsteiger Kevin Schneck, der nach einer 18-monatigen "Pause" wieder ins Kart stieg.

Das Zeittraining konnte Lena Plattner für sich entscheiden. Florian Wiesinger wurde Zweiter, Daniel Glen, Christopher Dreyspring, Jannik Jendrzejzyk und Neueinsteiger in dieser Klasse Daniel Ippisch belegten die weiteren Plätze. Etwas enttäuschend war der siebte Platz im Zeittraining von Kevin Schneck. Zumindest dort zeigte sich, dass man eine längere Rennpause doch nicht so einfach wegstecken kann.
Der Start zum ersten Lauf verlief zunächst reibungslos, jedoch nach der Start-Zielkurve kam es zwischen einigen Piloten zu einigen kleiner Kollisionen. Diesen Umstand nutze vor allen Dingen Kevin Schneck zu seinen Gunsten aus und fand sich sehr schnell auf Platz drei wieder.

Christopher Dreyspring, Neueinsteiger Daniel ippisch und vor allen Dingen David Glen verloren einige Plätze, wobei Letzterer sein Rennen kurze Zeit später beenden musste. Das Rennen war nun von einem sehr interessanten Dreikampf geprägt. Florian Wiesinger, Lena Plattner und Kevin Schneck hießen die Protagonisten. Der bis dato drittplatzierte Kevin eroberte sich danach den zweiten Platz und kurze Zeit später übernahm er dann auch die Führung, gefolgt von Florian und Lena. Diese Führung musste er dann später nach einigen Fahrfehlern seinerseits wieder abgeben. Am Ende war es dann ein guter dritter Platz für Kevin Schneck. Gewonnen hat diesen Lauf Florian Wiesinger vor Lena Plattner.
Die Startphase zum zweiten Rennen war dann ein Spiegelbild des ersten Laufes wieder kam es nach der ersten Kurve zu einigen Rangeleien wobei diesmal Lena Plattner die Leitragende war. Großer Nutznießer war diesmal Neueinsteiger Daniel Ippisch, der sich plötzlich auf dem dritten Platz belegte. Die beiden Führenden Florian Wiesinger und Kevin Schneck waren dem Feld derweilen schon davongefahren. Die Plätze waren dann auch für den weiteren Verlauf des zweiten Rennens vergeben. Das Duo Florian und Kevin fuhren fehlerfrei mit konstant schnellen Rundenzeiten dem Feld immer mehr auf und davon. Und Daniel Ippisch behauptete seinen dritten Platz.

Der Tagessieg in der Klasse B, den Rotax Junioren ging an Florian Wiesinger, vor Kevin Schneck und Christopher Dreyspring.

KLASSE C - KF3 Junioren
Die KF3-Junioren gingen mit 10 Fahrern an den Start. Philipp Regensperger war an diesem Wochenende das Maß aller Dinge in der Klasse C. Mit knapp vier Zehntel Vorsprung auf Kevin Pieruszek und sechs Zehntel auf Bastian Kotroba entschied Philipp das Zeittraining mit einer Zeit von 52,017 Sec. für sich. Schon im ersten Lauf sah man, dass Philipp nur sehr schwer zu schlagen sein dürfte.

Kevin Pieruszek, Bastian Kotroba und Maximilian Beeck konnten zwar zu Beginn noch einigermaßen mithalten, jedoch mit zunehmender Dauer des Rennens setzte sich Philipp Regensburger mehr und mehr vom Feld ab. Somit war es dann auch nicht verwunderlich, dass Philipp den ersten Lauf für sich entscheiden konnte. Auf dem zweiten Platz landete Kevin Pieruszek vor Bastian Kotroba. Vierter wurde Maximilian Beeck. Ein sehr guten fünften Platz im ersten Rennen erreichte Sabrina Werkstetter.

Auch im zweiten Lauf waren die Plätze kurz nach dem Start schon vergeben. Philipp Regensburger konnte sich erneut an die Spitze des Feldes setzen. Lediglich Bastian Kotroba, der Drittplatzierte vom ersten Lauf, musste etwas Federn lassen und verlor schon zu Beginn des Rennens wichtige Plätze. Am Ende war es wiederum Philipp, der als Sieger hervorging. auch die Plätze zwei und drei waren mit Kevin Pieruszek und Maximilian Beeck fest vergeben. Interessant wurde es noch im Kampf um Platz vier. Sabrina Werkstetter, Christopher Röhner und Christoph Burger lieferten sich sehenswerte Duelle um eben diesen vierten Platz. Sabrina Werkstetter konnte sich am Ende gegen ihre Konkurrenten durchsetzen. Der Tagessieg in der Klasse C - KF3-Junioren ging an Philipp Regensperger vor Kevin Pieruszek und Maximilian Beeck, ebenso war auch der Zieleinlauf des zweiten Rennens.

KLASSE E - TaG 125er Junioren
Diese neu geschaffene Klasse in der KTWB war mit leider nur einem Fahrer besetzt. Luca Engstler konnte diese Klasse natürlich für sich entscheiden. (Er fuhr bei den anderen Junioren mit)

KLASSE F - TaG 125 Senioren
Auch diese Klasse war mit nur drei Fahrern schwach besetzt. Der Tagessieg ging an Maximilian Schöber vor Michael Diewald und Lukas Holzhauser.

KLASSE R - Rotax Senioren
Wieder stark besetzt hingegen war die Klasse R, die Rotax Max Senioren. Larry Ten Voorde, seinerseits Weltfinalteilnehmer des letzten Jahres in der Junioren Klasse der RMC, und viele altbekannte und Neueinsteiger gaben sich die Ehre hier in Wackersdorf. Das Zeittraining konnte Larry Ten Voorde für sich entscheiden. Zweiter wurde Luka Kamali vor Lokalmatador Tom Kuhn. Maximilian Schobert, Dominik Vasold, Jenny Wurster und Fabian Eisiger folgten auf den Plätzen.

Der Start zum ersten Lauf verlief problemlos. Luka Kamali konnte sich an die Spitze setzen, gefolgt von Larry und Dominik Vasold. Diese Reihenfolge änderte sich auch nicht bis zur siebten Runde. Tom Kuhn war es dann, der sich zunächst den dritten und zwei Runden später den zweiten Platz eroberte. Ebenso konnte sich Larry Ten Voorde in der neunten Runde an die Spitze der Max Senioren setzen. Diese Führung gab er dann auch bis zum Ende nicht mehr ab. Auch Tom Kuhn konnte seinen sehr guten zweiten Platz nach Haus fahren. Etwas überraschend war sicher die Leistung von Dominik Vasold, er wurde Dritter vor Luka Kamali. Fünfte in diesem stark besetzten Feld wurde Anna-Lisa Dreyspring. Auf den Plätzen folgten Fabian Eisiger, Philipp Baruth und Louis Fuhrmann.

Das zweite Rennen war dann ein One-Man-Show von Larry Ten Voorde gleich zu Beginn des Rennes setzte er sich an die Spitze. Seine Kontrahenten Tom Kuhn, Luka Kamali Fabian Eisiger und Anna-Lisa Dreyspring folgten mit schon etwas Abstand dahinter. Larry gab diese Führung bis zum Ende des Laufes auch nicht mehr her und siegte souverän in dieser Klasse. Spannender war es hingegen im Kampf um die Plätze dahinter. Tom Kuhn und Luka Kamin lieferten sich einen tollen Fight. Auch um die Plätze vier bis sechs wurde hart gekämpft. Der Zieleinlauf ging dann wie folgt von statten. Larry siegte überlegen, auf Platz zwei kam Lokalmatador Tom Kuhn gefolgt von Luka Kamali. Dies war im Übrigen auch die Reihenfolge in der Tageswertung. Der vierte Platz ging an Dominik Vasold vor Anna-Lisa Dreyspring. Kein Glück an diesem Wochenende hatte dagegen Jenny Wurster. Mit ihrem neunten Platz im ersten und dem elften Platz im zweiten Lauf war sie nicht zufrieden.

KLASSE DD2 - Rotax Max (Getriebe)
Insgesamt zehn Fahrer gingen in der Klasse DD2, den mit zwei Gängen ausgestatteten Rotax Motoren, an den Start. Das Zeittraining gewann mit einer Zeit von 50,864 Sec. an Simon Wagner. Maurice Schiwy nur knapp dahinter auf Platz zwei. Dahinter folgten Franziska Scheibinger, Mathias Baumeister, Andreas Stier und Laurenz Brück. Pech hatte wieder einmal Pascal Marschall. Nach einem Getriebedefekt konnte er keine schnelle Runde hinlegen und landete schließlich auf dem letzten Platz.

Den Start Start im zum ersten Lauf entschied Simon Wagner klar für sich. Maurice Schiwy und Franziska Scheibinger waren die ersten Verfolger. Einen Blitzstart legte Pascal Marschall hin. In der ersten Runde war er vom letzten Platz bereits auf dem Fünften, nach vier weiteren Runden eroberte Pascal sich schon den dritten Platz. Der Führende Simon Wagner baute seinen Vorsprung Runde um Runde mehr aus. Mit zunehmender Dauer des Rennens wurde es nochmal richtig spannend im Kampf um Platz zwei. Marschall rückte näher und näher an Maurice Schiwy heran, doch Letzterer konnte schließlich seinen zweiten Platz bis ins Ziel verteidigen. Rennen eins ging an Wagner, vor Schiwy und Marschall. Franziska Scheibinger wurde Vierte, dahinter folgten Laurenz Brück und Marcel Steinert.

Für Spannung im zweiten Rennen der Klasse DD2 war nun schon vorgesorgt. Simon Wagner erwischte wieder den besseren Start, dicht dahinter jetzt aber Pascal Marschall, dessen Ausgangsposition nun um ein vielfaches besser war als zu Beginn des ersten Laufes. Doch alle Platzierungen waren dann auch schon kurz nach dem Start fest vergeben. Dies sollte sich auch bis zum Ende des Laufes nicht mehr ändern. Selten, aber diesmal war es so. Die Plätze eins bis zehn fuhren vom Start weg auch bis ins Ziel in dieser Reihenfolge. Pascal versuchte zwar immer wieder den Führenden Simon Wagner unter Druck zu setzen, doch der ließ sich nicht beirren und für den Sieg souverän nach Hause. Der Tagessieg ging somit an Simon Wagner, Zweiter wurde Maurice Schiwy vor Pascal Marschall.

KLASSE GS - KZ2 (Gentleman) ab Jhg. 1981 bzw. etwas älter...
Doch nun zur Königsklasse im Kartsport der "Getriebeklasse"-KZ2. Bei den "Gentle-Männern" waren 20 Fahrer am Start. Der Älteste in dieser Klasse wird heuer immerhin schon 51 Jahre. Wer Favorit in diesem Jahr sein wird, war bis vor dem ersten Lauf in Wackersdorf noch nicht sicher. Kandidaten für diese Rolle gab es Einige.

Das es in diesem Jahr jedoch sehr eng zugehen wird zeigt schon das Ergebnis vom Qualifying. Die ersten 12 Fahrer lagen im Zeitraining innerhalb einer Sekunde. Der Vizemeister der Kart-Trophy Weiss-Blau in dieser Klasse Rupert Weirather holte sich mit einer Zeit von 50,195 Sec. die Poleposition. Zweiter wurde Markus Staudhammer vor Markus Häupler. Dahinter folgten Jürgen Kreindl, Helmut Beck, Christoph Eichner, Frank Zaddach und Christian Heigl.

Den besten Start erwischte zunächst Rupert Weirather doch schon hieß der neue Führende Jürgen Kreindl, gefolgt von Rupert Weirather und Markus Staudhammer. Auch das hintere Feld wurde such einige Kollisionen in der Startphase gehörig durcheinander gewirbelt. Der Drittplatzierte vom Zeittraining Markus Häupler fiel bis auf den 14ten, Christoph Eichner vom sechsten bis auf den 15ten Platz, zurück. Diese zwei Herren kämpften sich aber im Verlauf des Rennens mit einer sehr guten Leistung wieder Platz um Platz nach vorne. Markus Häupler erreichte am Ende noch einen sehr guten vierten Rang. Das Trio Kreindl, Weirather und Staudhammer hingegen gaben ihre Position bis zum Ende des ersten Laufes nicht mehr her. Der Sieg ging somit an Jürgen Kreindl, Rupert Weirather wurde Zweiter vor Markus Staudhammer. Somit war für Spannung im zweiten Lauf gesorgt. Wieder konnte Rupert Weirather den Start für sich entscheiden, diesmal jedoch sollte er die Führung nicht so schnell abgeben. Dahinter folgte Jürgen Kreindl und Frank Zaddach. In der fünften Runde eroberte sich Helmut Beck die dritte Position. Markus Häupler, der in der Startphase wieder bis auf den achten Platz zurückfiel kämpfte sich erneut nach vorne. Und in Runde elf eroberte er sich gar den dritten Platz. Der Zieleinlauf des zweiten Rennens stand nun fest. Sieger wurde Rupert Weirather vor Jürgen Kreindl und Markus Häupler. Das war auch der Stand in der Tageswertung. Auf Platz vier im zweiten Rennen kam Helmut Beck vor Markus Staudhammer und Christoph Eichner.

KLASSE G - KZ2
Mit insgesamt 23 Startern war die Getriebeklasse G - KZ2 an diesem Wochenende am stärksten besetzt. Die Tony-Piloten Rene Oswald und Andreas Schrangl setzten schon im Zeittraining ihre „Duftmarke“. Die Pole holte sich schließlich Rene Oswald mit einer Zeit von 48,635 Sec. Knapp dahinter folgten Andreas Schrangl vor Stefan Ott, Patrick Loidl, Alexander Veit und Michael Mrosek.

Den Start zum ersten Lauf konnte zunächst Rene Oswald für sich entscheiden doch schon kurze Zeit später übernahm Patrick Loidl die Führung. Auf dem dritten Platz fand sich Andreas Schrangl wieder. Stefan Ott und Alexander Veit kompletierten die Anfangsphase. In der siebten Runde übernahm Andreas Schrangl die Führung. Drei Runden später erkämpfte sich Rene Oswald den zweiten Platz zurück, dahinter folgten Patrick Loidl und Stefan Ott. Sieger im ersten Lauf wurde schließlich Andreas Schrangl vor Rene Oswald und Patrick Loidl. Vierter wurde Stefan Ott vor Michael Mrosek. Erwähnenswert sei hier noch der sechste Platz im ersten Rennen durch Marcel Müller. Marcel startete von Platz 23!!!! ins Rennen, mit einer tollen Aufholjagd erreichte er noch dieses tolle Ergebnis.

Den Start zum zweiten Lauf entschied Rene Oswald klar für sich, knapp dahinter folgten Patrick Loidel und Marcel Müller. Der Sieger vom ersten Lauf Andreas Schrangl fiel auf den vierten Platz zurück. Dahinter folgten Stefan Ott und Alexander Veit, der seinerseits vier Runden später seinen Platz an Michael Mrosek abgeben musste. In Lauf zwei waren die Plätze nun ab der fünften Runde fest vergeben. Gewonnen hat diesen Lauf Rene Oswald vor Patrick Loidl und Marcel Müller landete auf dem dritten Platz. Die Tageswertung (beide Läufe werden hier addiert) ging somit an Rene Oswald vor Andreas Schrangl und Patrick Loidl.

Erwähnenswert ist hier sicherlich eine ganz besondere Begebenheit. Rene Oswald erhielt von der Rennleitung im ersten Lauf aufgrund eines Frühstarts eine 10-Sekunden-Strafe. Alle Teilnehmer setzten sich zusammen und sprachen sich gemeinsam gegen diese Strafe aus, wohl wissend, dass sie dadurch alle einen Platz verlieren würden, und Rene Oswald den Tagessieg damit gewinnt. Dazu muss man wirklich keine Worte mehr verlieren. Ein besseres Beispiel in puncto Fairplay wird man kaum finden. Auch so kann und muss Rennsport sein. Hart aber fair. Danke an die Fahrer der Klasse G - KZ2.

Ein unfallfreies, hochinteressantes Wochenende in Wackersdorf ist hinter uns. Wir haben wieder tollen Rennsport erleben dürfen. Wir freuen uns jetzt schon auf ein ebenso tolles Wochenende beim nächsten dem zweiten Lauf zur Kart-Trophy Weiss-Blau am 6. Mai im tschechischen Cheb. Cheb liegt nur knapp 90 Kilometer nördlich von Wackersdorf. Wir hoffen das wir auch dort viele Fahrer und Fahrerinnen begrüßen dürfen. Es ist eine wunderschöne Kartanlage und in der Infrastruktur (Bahn, Fahrerlager, Sanitär etc.) kann dies sicher mit Wackersdorf verglichen werden. Manch andere deutsche Kartbahn könnte sich hier ein Beispiel nehmen.

Der Veranstalter möchte sich auf diesem Wege bei allen Teilnehmern, den Fahrer/-innen, den fleißigen Helfern um niemand zu vergessen eben bei allen Anwesenden für den reibungslosen Ablauf bedanken. In der Hoffnung auf ein Wiedersehen Lauf der KTWB in Cheb. Keep Racing. JS.