Mittwoch, 25. November 2020
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FIA GT1 WM
27.06.2011

Young Driver AMR startet in die zweite Saisonhälfte

Die GT1-Weltmeisterschaft nimmt am kommenden Wochenende den sechsten Saisonlauf im spanischen Navarra in Angriff. Die Rennen im Norden von Spanien, im Baskenland zwischen Logrono und Pamplona, markieren den Start in die zweite Saisonhälfte der Weltmeisterschaft. Auf der im letzten Jahr eröffneten Strecke in Navarra kämpft Young Driver AMR mit zwei Aston Martin DBR9 und den Fahrerbesatzungen Alex Müller (Rees)/Tomas Enge (CZE) und Stefan Mücke (Berlin)/Darren Turner (GBR) um weitere Meisterschaftspunkte.

Das Premierenrennen der GT1-Weltmeisterschaft in Navarra im letzten Jahr verlief bereits erfolgreich für Young Driver AMR. Darren Turner und Tomas Enge gingen nach einem Defekt im Qualifying Rennen aus der letzten Startreihe in das Championship Rennen und arbeiteten sich bis zum Ende auf den großartigen vierten Platz nach vorne. “Wir hatten in Navarra im letzten Jahr einen guten Speed”, sagt Young Driver AMR-Teamchef Hardy Fischer vor den beiden Rennen in Spanien. “In diesem Jahr ist die Einstufung der Fahrzeuge leicht unterschiedlich, dazu ist es wesentlich wärmer und nach dem Podiumsplatz in Silverstone muss unsere Startnummer sieben auch mit Erfolgsballast starten. Dennoch bin ich vorsichtig optimistisch, dass wir auch in diesem Jahr in Spanien ein gutes Ergebnis einfahren können. Nach dem Rennen in England geht erneut ein großes Lob an das Team, für die zweite Saisonhälfte wurde das zuletzt beschädigte Auto mit der Startnummer acht komplett neu aufgebaut. Ich hoffe, dass wir in Spanien mit beiden Autos in die Punkte fahren können und uns in der Meisterschaft weiter verbessern.“

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Die erste Saisonhälfte der GT1-Weltmeisterschaft verlief bereits erfolgreich für Young Driver AMR. Nach vier von bisher fünf Rennen standen Fahrer von Young Driver AMR auf dem Podium, beim letzten Rennen in England gelang Young Driver AMR im Qualifying Rennen der erste Saisonsieg. Für die zweite Saisonhälfte liegt Young Driver AMR in der Team- und Fahrerwertung in vielversprechender Position. Young Driver AMR liegt in der Teamweltmeisterschaft an dritter Stelle, nur drei Punkte hinter den zweitplatzierten. Stefan Mücke/Darren Turner und Alex Müller/Tomas Enge sind Fünfte und Sechste in der Fahrerwertung und liegen nur 14 bzw. 17 Punkte hinter den Tabellenführern.

Alex Müller (#7 Young Driver-Aston Martin DBR9): „ Navarra ist eine schöne neue Strecke. Nachdem wir in England zuletzt das Qualifying Rennen gewonnen haben und im Championship Rennen Zweite wurden, reise ich recht optimistisch nach Spanien. Allerdings haben wir nach unserem Erfolg bei der letzten Veranstaltung reglementbedingt nun natürlich einiges an Erfolgsballast im Auto. Aber ich denke damit kommen wir klar. In der letzten Saison haben wir gesehen, dass die Strecke dem Aston Martin DBR9 nicht schlecht lag. In diesem Jahr werden wir allerdings mit wesentlich wärmeren Temperaturen rechnen müssen, die eine große Rolle spielen können. Im letzten Jahr war das Rennen im Herbst, nun ist es mitten im Sommer. Es wäre toll, wenn wir in Navarra wieder auf das Podium fahren könnten, aber auch mit Platz vier oder fünf wäre ich mehr als zufrieden. Damit würden wir Erfolgsballast abbauen und unser Punktekonto weiter auffüllen.”

Tomáš Enge (#7 Young Driver-Aston Martin DBR9): „Wir hatten im letzten Jahr ein sehr gutes Rennen in Navarra. Aber in diesem Jahr eine Vorhersage zu machen ist sehr schwierig, denn das Rennen findet nun mitten in der Sommerhitze statt. Es ist momentan sehr heiß in Spanien und so wird es auch zum Rennen sein. Aufgrund der sehr hohen Außentemperaturen sind wir nicht ganz sicher, ob unser Auto dort die gleiche Performance hat wie in der letzten Saison. Nach dem Podiumsplatz beim letzten Rennen müssen wir außerdem mit Erfolgsballast starten. Ich hoffe, dass wir in beiden Rennen Zwischenfällen aus dem Weg fahren können und aus Spanien gute Punkte mitnehmen.”

Stefan Mücke (#8 Young Driver-Aston Martin DBR9): „Ich kenne Navarra noch nicht so gut, den nach einem Zwischenfall im Training im letzten Jahr konnten wir nicht zum Rennen starten. Unser Teamchef Hardy Fischer hat uns zwar im letzten Jahr die Chance gegeben die Strecke in einem GT3-Auto kennenzulernen, doch das kann man schlecht mit einem GT1-Auto aus der GT1-Weltmeisterschaft vergleichen. Daher fehlt mir etwas Erfahrung und ich werde im Training sicherlich einige Runden benötigen, um den Speed zu finden. Die beiden Rennen werden nicht einfach für uns, aber unser Schwesterauto hat im letzten Jahr gezeigt, dass es durchaus möglich ist, dort ein gutes Ergebnis einzufahren. Nachdem wir zuletzt in Silverstone sehr viel Pech hatten, starten wir nun in Spanien ohne Zusatzgewicht. Navarra ist eine sehr technische Rennstrecke mit sehr vielen langsamen erste und zweite Gang Kurven. Dort ist es besonders wichtig eine sehr saubere Linie zu fahren, damit am Ende eine gute Rundenzeit auf der Stoppuhr steht.“

Darren Turner (#8 Young Driver-Aston Martin DBR9): „Wir hatten in Silverstone sehr viel Pech mit dem Auto mit der Startnummer acht und müssen das nun abhacken und hinter uns lassen. Zum Glück hatte unser Schwesterauto mit der Startnummer sieben mehr Glück und ist auf den zweiten Platz gefahren, das hat die gesamte Mannschaft in der Teamwertung weiter nach vorne gebracht. Jetzt konzentrieren wir uns auf die beiden Rennen in Spanien. Im letzten Jahr lief es für uns dort gar nicht so schlecht. Im Championship Rennen sind wir von ganz hinten noch auf Platz vier nach vorne gefahren. Navarra markiert den Start in die zweite Saisonhälfte und unser Hauptziel ist den Anschluss an die Tabellenführer zu halten, und möglichst etwas zu verringern. Ich hoffe, dass wir zwei saubere Rennen ohne größere Zwischenfälle haben, dann haben wir gute Chancen eine Menge Punkte einzufahren. Im letzten Jahr hat sich gezeigt, dass das Streckenlayout etwas die Mittelmotorfahrzeuge favorisiert. Aber wir haben bisher in dieser Saison gesehen, dass unser Aston Martin DBR9 auf allen Arten von Strecken sehr schnell ist. Daher sollten wir auch in Spanien recht konkurrenzfähig sein.”