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02.03.2026

Gebhardt Motorsport verteidigt Tabellenführung in Austin

Das zweite Rennwochenende in der IMSA VP Racing SportsCar Challenge liegt hinter Gebhardt Motorsport. Auf dem Circuit of the Americas in Austin setzte das Team aus Sinsheim drei Duqueine D08 ein. Tabellenführer Oscar Tunjo, Danny Soufi und der Schweizer Jérémy Siffert steuerten die LMP3-Prototypen.

Bereits früh stellte sich heraus, dass die Gen. 2-LMP3-Boliden mit dem spektakulären 5,6l V8-Triebwerk von Nissan nicht den Speed der neueren Turbo-Fahrzeuge mitgehen konnten, so dass bei Gebhardt Motorsport schnell der Fokus daraufgelegt wurde, wichtige Punkte für die Meisterschaft mitzunehmen.

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Und das taten Tunjo und Soufi bei den beiden Rennen vor den Zuschauern der NASCAR Cup Series in Texas. Während der Kolumbianer beide Rennen auf dem dritten Platz beenden konnte, fuhr Lokalmatador Soufi in beiden Wertungsläufen auf den vierten Platz. Damit waren die beiden Gebhardt Motorsport-Piloten die beiden bestplatzierten Fahrer der älteren Fahrzeuge im Feld.

Unglücklich verlief das erste Rennen für Jérémy Siffert. Vom siebten Startplatz konnte der Eidgenosse bereits einige Positionen gutmachen, ehe er nach einem Safety-Car-Restart mit einem Konkurrenten kollidierte. Bei dem Kontakt wurde der Duqueine so stark beschädigt, dass er in der Kürze der Zeit bis zum zweiten Rennen nicht repariert werden konnte und Siffert zum Zuschauen verdammt wurde.

Durch die kluge Fahrweise konnte Oscar Tunjo die Tabellenführung in der IMSA VP Racing SportsCar Challenge sogar ausbauen. Auf den zweiten Meisterschaftsrang konnte sich auf der Kurzanbindung des Circuit of the Americas Danny Soufi vorschieben. Die beiden Gebhardt Motorsport-Piloten trennen nach vier Rennen 210 Punkte.

„Leider muss man ganz deutlich sagen, dass in Austin nicht mehr möglich war als die dritten und vierten Positionen“, resümiert Teameigner Fritz Gebhardt. „Mit unserem Gen. 2-LMP3-Fahrzeugen konnten wir nicht das Tempo der neueren Turbofahrzeuge mitgehen. Wir haben daher den Fokus daraufgelegt, möglichst viele Punkte zu sammeln, was wir auch getan haben. Der Lohn ist eine Doppelführung in der Meisterschaft.“

Die IMSA VP Racing SportsCar Challenge wird bereits am kommenden Wochenende fortgesetzt, wenn in Sebring das erste zweistündige Endurance Cup-Rennen in der Geschichte der Rennserie ausgetragen wird.
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