Motorsport für alle
Motorsport ist vor allem Breitensport. Die schmale Spitze der Profis wäre ohne eine breite, lebendige Basis undenkbar. Deshalb setzt sich der DSK dafür ein, dass Motorsport für alle durchführbar und finanzierbar bleibt. Einfache Reglements, kundenorientierte Promoter und die konsequente Vermeidung unnötiger Kostentreiber stehen dabei im Mittelpunkt.DSK-Präsident Dr. Karl-Friedrich Ziegahn sagt: „Spitzensportler sollten dem Breitensport als Paten dienen und etwas zurückgeben, was sie auf dem Weg nach oben bekommen haben, nämlich Unterstützung in den frühen Karrierephasen.“
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Ehrenamt. Sportwarte und Freiwillige sind das Rückgrat des Motorsports und ohne sie können keine Rennen stattfinden. „Ehrenamtliche Sportwarte sind so zu behandeln, dass sie gerne im Einsatz sind. Der DSK achtet auf diese und viele weitere Aspekte; auch dadurch, dass er immer ein offenes Ohr für die Aktiven hat“, erklärt Dr. Ziegahn.
Gezielte Nachwuchsförderung mit Plan
Seit vielen Jahren gehört die Förderung junger Fahrerinnen und Fahrer zu den Kernaufgaben des Deutschen Sportfahrer Kreises. Dabei liegt der Fokus nicht auf dem Finanziellen. „Neben Leidenschaft und Hingabe brauchen junge Fahrer Realismus, Planung und kritische Selbsteinschätzung“, so Dr. Ziegahn. „Der DSK unterstützt den Nachwuchs hauptsächlich mit der Erfahrung der aktiven Motorsportler, seinen Netzwerken, seiner Medienpräsenz und manchmal auch mit einer überschaubaren finanziellen Förderung.“Gemeinschaft: analog und digital
Als neutraler Interessenvertreter für Motorsportler bei nationalen und internationalen Sportbehörden bleibt die Mitgliederbindung für den DSK auch 2026 ein zentrales Anliegen. Neben bewährten Formaten wie den Trackdays, bei denen sportliches Fahren in einem gesicherten Rahmen auf einer Rennstrecke stattfindet, setzt der Verband gezielt auf neue digitale Kanäle.So öffnen die eigene WhatsApp-Community sowie Sim-Racing-Angebote zusätzliche Wege, die Gemeinschaft und den Austausch unter Motorsport-Enthusiasten zu fördern.
„Wir wollen die Freude am Fahren und gleichzeitig die Gemeinschaft und den Austausch unter unseren Mitgliedern fördern und weiterhin ermöglichen“, sagt Dr. Ziegahn. „Die Zukunft hat auch eine digitale Dimension, und so werden wir beispielsweise den Einsatz von KI im Motorsport und im Verbandswesen aufmerksam begleiten und dabei die Interessen unserer Mitglieder vertreten.“
DSK Women’s Club als Einstieg für Frauen in den Motorsport
Seit 2019 ist der Women’s Club fester Bestandteil des DSK, der motorsport-begeisterten Frauen eine Plattform für Austausch, gegenseitige Unterstützung und Sichtbarkeit bietet. Dabei richtet sich das Angebot nicht nur an Fahrerinnen. Viele DSKlerinnen, egal ob Teamchefin, Technikerin, Managerin, Nachhaltigkeitsbeauftragte oder Medienschaffende, engagieren sich regelmäßig bei Events auf und neben der Strecke, zum Beispiel beim 24h-Rennen am Nürburgring oder der Essen Motor Show.„Der Women’s Club ist mir ein persönliches Anliegen. Chancengerechtigkeit gewinnen Frauen im Motorsport vor allem durch gute Vorbilder. Dabei geht es um alle Frauen im und rund um den Motorsport, insbesondere die hinter der Boxenmauer. Die immer wiederkehrende Botschaft der aktiven Frauen an andere Frauen ist simpel, aber klar: ‚Traut Euch'. Das kann ich nur unterstreichen“, so Dr. Ziegahn abschließend.






