Raketenstart und frühes Polster in der Klasse NC3
Alle Klassenbestzeiten der ersten Etappe konnten sich Tarek und Anna-Lena sichern und bereits ein ungewöhnlichesZeitpolster von mehr als drei Minuten herausfahren.Auch auf der Samstagsetappe sicherte sich das Hylo-Team sechs von sechs möglichen Bestzeiten.Nach 10 von insgesamt 14 Wertungsprüfungen stand dann die zweite Servicepause in Lübbecke auf dem Programm, wo die Fahrzeuge innerhalb von 30 Minuten technisch gecheckt sowie Reifen gewechselt werden können.
Ernüchterung im Servicepark
„Leider mussten wir während den Servicearbeiten feststellen, dass unser Getriebe einen Schaden erlitten hat. Ganz von alleine hat sich die Schraube der Sekundärwelle gelockert und von innen ein Loch in das Getriebegehäuse gefräst, ehe sich die Schraube dann während der Fahrt ganz verabschiedet hat. Wir hatten keinerlei Schaltprobleme auf den Wertungsprüfungen. Umso verwundert waren wir bei den Servicearbeiten gewesen, als wirplötzlich den Schaden entdeckt hatten“, erklärtAnna-Lenaden Ausfallgrund.„An eine Weiterfahrt war nicht mehr zu denken. Zum einen würden wir durch das Loch im Getriebegehäuse rechtschnell das Getriebeöl verlieren und zum anderen würdensich ohne die Schraube sehr schnell weitereSchäden entwickeln, die zum Stillstand führen würden. Diese spezielle Getriebeschraube hält nämlich die Gangräder auf der Sekundärwelle fest. Aus diesem Grund konnten wir die Rallye nicht fortsetzen. Das ist wirklich mehr als bitter, denn wir hätten in der Meisterschaft einen sehr großenSchritt nach vorne gemacht“, so Tarek.
Aufgrund des nicht unerheblichen Schadens am Getriebe, ist der Start bei der ADAC 3-Städte Rallye gefährdet.
„Wir versuchen alles, um einen Start beim vorletzten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft möglich zu machen. Allerdings muss man realistisch bleiben, was mir in diesem Fall sehr schwer fällt. Die Chancen stehen nicht besonders gut, da wir auf Ersatzteile aus Belgien und Frankreich angewiesen sind, aber jeder Versuch ist es Wert.“





