Wie im Schottercup üblich, wird das Teilnehmerfeld umgedreht, daher starten die Top-Teams erst am Ende des Feldes. Mit Startnummer 46 schließen Sönke und Nina Milon im Ford Fiesta Rally2 das Feld ab. Vor ihnen startet eine komplette Armada an Schotterspezialisten wie die Schweden Stig Andervang / Nicklas Jidflo (Hyundai i20 Rally2), die Finnen Petri Reinikainen / Timo Hallia (Ford Fiesta R5) oder Dark Liebehenschel / Linus Noll im Škoda Fabia Rally2 evo. Timo Broda / Julius Simon (Ford Fiesta R5) und Herbert Läsch / Lara Quast im Fabia R5 muss man ebenfalls auf dem Zettel haben. Mitten in der Spitze der Schotter-Spezialisten treten mit Christopher Gerhard / Lena März, die diesmal ihren Škoda Fabia R5 pilotieren und Michael Bieg / Vanessa Dagge im Mitsubishi Lancer (NC1) zwei DRC-Teams an.
„Die Konkurrenz ist mega stark, deshalb gehen wir ganz devot an die Sache heran. Wir wissen, dass die auf Schotter alle stärker sind als wir, aber vielleicht können wir auf den Asphalt-Passagen den einen oder anderen hinter uns lassen“, formuliert Gerhard seine Erwartungen. „Unsere Klasse ist bestens besetzt, vor allem auch mit Leuten, die Schotter fahren können“, erklärt Bieg nach dem Blick auf die Startliste. „Mit einem vernünftigen Ergebnis können wir in der DRC-Tabelle einen großen Sprung nach vorne machen. Beim letzten Versuch in Putlos zu punkten stand ich nach zwei Top-Zeiten anschließend im Graben, das möchte ich diesmal vermeiden.“
Müller und Bayer mit Fahrzeugwechsel
Beim technischen Ausfall am vergangenen Wochenende im Saarland wurde der Toyota Yaris von Kevin Müller / Stephanie Spreitzer mehr beschädigt als zuvor angenommen. „Unser Rallye-Oldie, der Opel Kadett GSI (NC3) ist daher die einzige Chance auf ein siebtes Resultat bei den Vorläufen. Wir hoffen, dass er Putlos gut übersteht“, erklären die beiden. Auch Tony Bayer / Dominik Bus wechseln das Sportgerät: „Aufgrund des hohen Schotteranteils starten wir im Seat Ibiza (NC8) und schonen unseren BMW für die Fränkische Schweiz. Wir sind gespannt auf die Putlos-Prüfungen, die sollen schon heftig sein. Mal sehen, wie das ausgeht. Durch die gedrehte Startreihenfolge sollten wir zumindest im ersten Durchgang eine gute Streckenbeschaffenheit haben.“Fans von Putlos sind Werner Löseke / Paul Tenberge, die mit ihrem BMW M3 in der Klasse NC2 antreten. „Wir mögen Putlos und das Ziel ist klar, die maximale Punktzahl zu erreichen. Das setzt aber eine saubere Fahrt und eine Zielankunft voraus, deshalb lassen wir die Holsten entspannt auf uns zukommen und schauen was dann dabei herauskommt. Potentielle Sieger in unserer Klasse gibt es ja genügend.“





