ROTAX MAX Challenge
18.07.2026
RMC International Trophy kürt Champions – Deutsche ohne Erfolg
In der Micro-Klasse führte kein Weg an Jayan Prakash (Sam Pollitt Racing) vorbei. Der Brite markierte die Bestzeit im Qualifying und lag auch nach den Vorläufen und dem Superheat an der Spitze. Die logische Konsequenz war der anschließende Sieg im Finale. Die Ehrenplätze gingen an seinen Landsmann und Teamkollegen Albert Pharoah und an Samar Chopra (LN) aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Bei den Minis war es zunächst Paul Plattner-Geramb (KR), der im Zeittraining die Messlatte setzte. Doch am Ende der Qualifikationsphase eroberte Austin Oman (KR) die Spitze und verwandelte diesen Vorteil letztlich auch im Finale in einen Sieg. Dahinter belegten Joshua Cooke (KR Sport) und Sebastian Bearmann (Sam Pollitt Racing) die Podiumsplätze und sorgten für ein rein britisches Podest. Der einzige Deutsche im Feld, Tim Hansler (Kraft Motorsport), wurde 24.
Finaly Lines (KR Sport) gab den Ton in der Qualifikationsphase der Junioren an. Der Brite entschied das Qualifying, die Vorläufe und seinen Superheat für sich. Doch im entscheidenden Finale wendete sich das Blatt und der Favorit rutschte auf den fünften Platz zurück. Den Sieg holte sich derweil sein Landsmann Albert Friend (Dan Holland Racing) vor dem Schweizer Rares Pascu (Dan Holland Racing) und Majus Mazinas (KR Sport) aus Litauen. Bester Deutscher wurde Philipp Hansler auf P21, vor Kimi Mey (beide Kraft Motorsport) auf P 32. Maximilian Kiel (PCH Racing), Max Umek (Kartingpro Competition), Julian Dümmer, Lennart Köster (beide Kraft Motorsport) und Emir Siadkowska (3G Racing) verpassten den Einzug ins Finale.
Bei den Senioren war es Tom Longlois (Sodi), der das Tempo zu Beginn diktierte: Sowohl im Qualifying als auch nach den Vorläufen und dem Superheat lag der Franzose in Front. Im Hauptrennen waren die Stunden des Lokalmatadoren aber gezählt und er musste sich hinter dem Briten Sean Butcher (KR Sport) mit Rang zwei begnügen. Dritter wurde Leon Hastie (Potenza Racing) aus Großbritannien. Austin Lee (Strawberry Racing) wurde bester Deutscher mit Platz 17, vor Noah Janssen (3G Racing) auf P22. Die Landleute Sebastian Koch (Daems Racing) und Tom Reger (Kraft Motorsport) hatten zuvor kein Finalticket lösen können.
Eher im KZ-Bereich unterwegs überraschte Stan Pex (SP Motorsport) die DD2-Elite mit der Bestzeit im Qualifying. Doch schon in den Qualifikationsrennen rutschte der Niederländer ab und spielte keine entscheidende Rolle mehr bei der Vergabe um den Sieg. So übernahm Mark Kimber (Daems Racing Team) das Zepter und holte auch die Pole-Position für das Finale. Dieses entschied er am Ende ebenfalls für sich und verdrängte den Tschechen Jakub Bezel (Kraft Motorsport) und de Niederländer Enzo Bol (SP Motorsport) auf die weiteren Plätze. Der Deutsche Nico Hantke (3G Racing) wurde trotz Zeitstrafe bester Deutscher auf P24, vor Maximilian Adolff (RTM Racing-Team Margraf) auf P 31. Noah Neumann (beide 3G Racing) und Yannick Kilianski (Woik Motorsport) hatten zuvor den Sprung in die Endrunde verpasst.
Das DD2 Masters sah mit Dex Jack (JDR) einen dominierenden Mann. Der Brite war vom Zeittraining an das Maß der Dinge und brachte Platz eins auch im Finale nach Hause. Lokalmatadorin Vivien Cussac-Picot belegte dahinter Rang zwei vor dem Peruaner Gustavo Michelsen (Birelart). Der Deutsche Alexander Fielenbach (Kraft Motorsport) musste sich mit Platz neun begnügen, nachdem er das Finale aus der aussichtsreichen zweiten Position aus in Angriff genommen hatte.





