Begleitet von den BMW M Werksfahrern Jens Klingmann (DE) und Robby Foley (US) reiste die „Class of 2026“ zunächst in die Toskana. Bei Formula Medicine in Viareggio (IT) arbeiteten Green, Rackl und Quinn unter der Anleitung von Dr. Riccardo Ceccarelli und seinem renommierten Team Seite an Seite mit den BMW M Werksfahrern Ugo de Wilde (BE) und Tim Tramnitz (DE) an ihrer mentalen und körperlichen Fitness. Daneben nutzten die Teilnehmer in Italien zahlreiche Aktivitäten, um sich besser kennenzulernen und das Teamgefühl innerhalb der Gruppe weiter zu stärken.
Jens Klingmann, BMW M Werksfahrer: „Hinter uns liegt eine sehr aufregende Woche mit der Class of 2026. Wir sind sehr zufrieden mit den Jungs und sehr stolz, sie an Bord zu haben. Uns ist wichtig, zu beobachten, dass sie sich entwickeln und wachsen – egal ob bei Formula Medicine, im BMW M Motorsport Simulator oder auch in der BMW Group Classic, wo sie einen Teil der Geschichte und der Identität von BMW kennenlernen. Der körperliche und der mentale Bereich sind für einen Rennfahrer unheimlich wichtig, daher war es interessant und hat Spaß bereitet, zu sehen, wie sie sich dort verhalten, um sie etwas besser kennenzulernen. Die Session im BMW M Motorsport Simulator war eine sehr besondere Möglichkeit und ein weiteres Highlight unserer Woche. Wir Mentoren versorgen sie mit allen Informationen, Wissen, Tipps und Tricks, damit sie das Maximum aus dem herausholen können, was wir ihnen anbieten. Wir wollen ihnen dabei helfen, sich auf und neben der Strecke als professionelle Fahrer zu entwickeln. Wir freuen uns auf eine lange Saison mit weiteren tollen Aktivitäten.“
Zurück in München bekam die „Class of 2026“ die besondere Möglichkeit, im BMW M Motorsport Simulator, der auf den BMW M Hybrid V8 konfiguriert ist, zu trainieren. Eng begleitet und unterstützt von Klingmann, Foley und den Ingenieuren von BMW M Motorsport arbeiteten Green, Rackl und Quinn an fahrerischen Fähigkeiten und gewannen einen umfangreichen Eindruck von der Feedback-Arbeit mit dem Team.
Zudem erhielten sie eine Social-Media- und Kommunikationsschulung, ehe ihnen eine Führung durch die BMW Group Classic detaillierte Einblicke in die Geschichte und Identität der Marke bot.
Green, Rackl und Quinn hatten sich Ende des vergangenen Jahres nach einem umfassenden Auswahlverfahren in München in einem hochkarätig besetzten Feld von Rennfahrern der GT4-Kategorie durchgesetzt. Die drei Teilnehmer erfahren im Rahmen der BMW M Racing Academy das gesamte Jahr über eine intensive Förderung in diversen Bereichen. Bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring (16./17. Mai) wird die „Class of 2026“ umfassende Einblicke in die Rennprozesse erhalten und in verschiedene Abläufe der BMW M Motorsport Teams eingebunden.
Neben Klingmann und Foley zählt BMW M Werksfahrer Max Hesse (DE) auch in diesem Jahr wieder zu den Mentoren der BMW M Racing Academy. Das Trio hat bereits der „Class of 2025“ in der vergangenen Saison beratend zur Seite gestanden und wertvolle Einblicke in die Arbeit eines professionellen Rennfahrers geboten. Diese Rolle intensivieren Klingmann, Hesse und Foley 2026 weiter.
Green, Rackl und Quinn absolvieren neben dem Programm der BMW M Racing Academy komplette Rennsaisons in einigen der Top-GT4-Rennserien weltweit. Green startet in der GT4 America, Rackl in der GT4 European Series und Quinn in der GT4 Australia. Der Australier machte zudem im Februar durch seinen GT3-Auftritt beim Bathurst 12 Hour international auf sich aufmerksam.
Stimmen zur Auftaktwoche der BMW M Racing Academy
Robby Foley, BMW M Werksfahrer: „Wir sind unheimlich zufrieden mit der Class of 2026. Die Basis ist enorm hoch, und darauf können wir im weiteren Verlauf des Programms aufbauen. Alle drei sind sehr starke, junge Fahrer mit ihren eigenen Persönlichkeiten. Ich bin beeindruckt, mit welcher Reife sie in einem derart frühen Stadium ihrer Karriere arbeiten – und das auch in Drucksituationen, die ihnen neu sind und sehr viel von ihnen abverlangen können. Unsere Aufgabe als Mentoren ist es, sie dabei zu unterstützen, mehr über sich selbst zu lernen. Sie haben in den vergangenen Tagen auf verschiedenen Ebenen einige Dinge mitgenommen, die sie von nun an im Auto anwenden können. Alles in allem war es eine sehr erfolgreiche erste Woche, und ich freue mich sehr auf den Rest der Saison.“Ryder Quinn, Mitglied BMW M Racing Academy: „Die Auftaktwoche war fantastisch. Ich habe in allen Bereichen unheimlich viel lernen können. Im Simulator zu fahren, war sensationell. Es wird schnell deutlich, welchen Mehrwert er Fahrer und Team bietet. Der Besuch bei Formula Medicine, den Besten in ihrem Sektor, war unheimlich aufschlussreich. Ich konnte mich sowohl mental als auch physisch auf die Bereiche fokussieren, in denen ich mich verbessern muss. Allen voran der kognitive Part hat mir einen großen Mehrwert geboten. Das ist etwas, das ich für mich mitnehmen kann – nicht nur als Rennfahrer, sondern auch als Mensch. Als Class of 2026 kommen wir ausgezeichnet miteinander aus. Es ist toll, dass wir aus so unterschiedlichen Ecken der Welt kommen, aber dennoch eine so starke Verbindung in diversen Bereichen haben.“
Thomi Rackl, Mitglied BMW M Racing Academy: „Die Woche war großartig. Auf einer Skala von eins bis zehn war sie eine glatte zwölf. Wir haben zwar zum ersten Mal miteinander gearbeitet, aber es hat sich sofort vertraut angefühlt, eine Menge Spaß gemacht und war sehr lehrreich. Bei Formula Medicine hatten wir eine tolle Mischung und sind sehr tief in das Mentaltraining eingetaucht, was ein unheimlich wichtiger Bereich ist. Dort habe ich am meisten gelernt, zum Beispiel, dass es hilft, durchzuatmen, einen Schritt zurückzutreten und Situationen von außen zu bewerten. Dadurch kann ich noch professioneller werden, sowohl auf als auch abseits der Strecke. Aber auch im BMW M Motorsport Simulator zu fahren und gemeinsam mit den Ingenieuren zu arbeiten, war ein echtes Highlight.“
Josh Green, Mitglied BMW M Racing Academy: „Es ist schwer, in wenigen Worten zu beschreiben, was ich alles lernen durfte. Mein Highlight war die Session im BMW M Motorsport Simulator. Besonders zwischen den Sessions habe ich von Jens und Robby sehr viel mitnehmen können. Ich habe sehr viel über mich gelernt, vor allem in der Zusammenarbeit mit den Ingenieueren. Aber auch die Erfahrung bei Formula Medicine war unglaublich. Ich habe noch nie zuvor so umfassende Gesundheits- und Athletiktests absolviert. Sowohl auf der physischen als auch der mentalen Seite habe ich unheimlich viel über mich selbst gelernt – zum Beispiel einige Strategien, die mir dabei helfen, unter Druck Ruhe zu bewahren. Auch mit den Abläufen von Ugo und Tim vertraut zu werden, war sehr interessant. Die Woche war absolut fantastisch.“














