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Rallye WM
09.04.2026

Škoda Teams haben Podiumsplätze im Visier

Als vierter Lauf der Saison verspricht die Rallye Kroatien (9. bis 12. April 2026) erneut ein hochkarätiges Feld an Podiumsanwärtern in der WRC2-Kategorie. Mit Léo Rossel und Roope Korhonen, die sich bei der Rallye Monte Carlo beziehungsweise in Schweden jeweils den Sieg und damit wichtige Punkte sichern konnten, stehen zwei Top-Favoriten wieder am Start.

Auf dem Weg zu einem weiteren Erfolg müssen sie sich allerdings gegen starke Konkurrenz behaupten: Gleich vier Piloten im Škoda Fabia RS Rally2 zählen zum engsten Favoritenkreis – darunter die ehemaligen WRC2-Champions Andreas Mikkelsen und Emil Lindholm sowie Roberto Daprà und Eric Camilli. Nicht vertreten ist hingegen Robert Virves, der zuletzt die WRC2-Wertung bei der Safari-Rallye Kenia für sich entscheiden konnte.

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Nach einer einjährigen Pause kehrt die Rallye Kroatien in die Rallye-Weltmeisterschaft zurück. Diesmal findet die Veranstaltung in der Mittelmeer-Hafenstadt Rijeka statt in Zagreb statt. Entsprechend hat sich die Strecke von kleinen Wegen durch Ackerland hin zu griffigen Küstenstraßen und Bergpässen in den Regionen Kvarner-Bucht und Istrien gewandelt, doch die Rallye bleibt eine reine Asphaltveranstaltung. Während sich der Servicepark nun auf dem historischen Automotodrom Grobnik befindet, müssen die Teams 20 Wertungsprüfungen über 300,28 Kilometer bewältigen.

Andreas Mikkelsen, der sich einen von Toksport WRT eingesetzten Škoda Fabia RS Rally2 mit seinem norwegischen Landsmann Jørn Listerud teilt, hat seit 2021 nicht mehr mit einem Rally2-Auto an der Rallye Kroatien teilgenommen. Nach dem vierten Platz in der WRC2 bei der Safari Rallye Kenia strebt er nun eine hohe Punktzahl an. „Ich liebe Kroatiens anspruchsvolle Asphaltstraßen“, blickt der WRC2-Champion von 2021 und 2023 voraus.

Wie bei der bevorstehenden Rallye Kroatien war Andreas Mikkelsen bereits in den Jahren 2022 und 2023 Teamkollege von Emil Lindholm bei Toksport. Emil Lindholm, der erstmals mit dem Beifahrer Gabriel Morales aus Brasilien startet, belegte bereits zweimal den dritten Platz in der WRC2 bei der Rallye Kroatien. Die diesjährige Veranstaltung markiert den Start seiner Saison 2026. „Aus diesem Grund ist es unerlässlich, ein gutes Ergebnis zu erzielen“, sagt der Finne, der 2022 den WRC2-Titel in einem von Toksport WRT eingesetzten Škoda Fabia Rally2 evo gewann.

Vor zwei Jahren erreichten Roberto Daprà und Beifahrer Luca Guglielmetti den siebten Platz in der WRC2 bei der Rallye Kroatien. In dieser Saison fuhren die Italiener mit ihrem Škoda Fabia RS Rally2 vom Delta Rally Team bei der Rallye Monte Carlo auf den zweiten Platz in der Kategorie. Danach haben sie die Läufe in Schweden und Kenia ausgelassen. Mit einem guten Ergebnis könnte der Asphaltspezialist Roberto Daprà die Führung in der WRC2-Fahrerwertung übernehmen.

Ebenfalls stark auf Asphalt ist Eric Camilli. Zusammen seinem französischen Landsmann Thibault De La Haye als Beifahrer führte er bei der Rallye Monte Carlo zeitweise die WRC2 an und belegte schließlich den vierten Platz. Mit einem Škoda Fabia RS Rally2 des Teams Orsák Rally Sport gehört das Duo zu den Favoriten auf einen Podiumsplatz in der WRC2. Ebenfalls in der WRC2 am Start sind die Škoda Crews Viliam Prodan/Marko Stiperski aus Kroatien und Uğur Soylu/Onur Vatansever aus der Türkei.

Die Rallye Kroatien beginnt am Donnerstag (9. April) um 18:30 Uhr Ortszeit mit dem zeremoniellen Start in Rijeka. Richtig los geht es am Freitag, wenn acht Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 126,86 Kilometern anstehen. Am Samstag folgen acht Wertungsprüfungen über 115,96 Kilometer. Auf der letzten Etappe am Sonntag folgen vier weitere Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 57,46 Kilometern. Die Sieger werden um 16:00 Uhr auf dem Podium in Opatija gefeiert.
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