Dabei reichen die Punkte des Positionspapiers von der grundsätzlich gleichberechtigten Förderung des Motorsport-Spitzensports über die Unterstützung von Großveranstaltungen im internationalen Wettbewerb und die rechtliche Absicherung des Ehrenamts bis hin zur bundesweiten Vereinheitlichung von Genehmigungs-verfahren. Gleichzeitig blickt der Dachverband selbstbewusst auf starke Kennzahlen, die den Anspruch der deutschen Motorsportler untermauern: So gibt es etwa 14,6 Mio. Motorsportinteressierte, 1.750 Veranstaltungen in 20 Disziplinen und eine Rennsportbranche mit 30.000 Arbeitsplätzen und einem jährlichen Umsatzvolumen von mehr als fünf Milliarden Euro.
„Wenn Deutschland seine Stellung in der Spitzengruppe der Motorsport-nationen behalten soll, muss dringend gehandelt werden“, weiß DMSB-Präsident Wolfgang Wagner. „Nicht nur die Automobilindustrie als Kern der deutschen Wirtschaft ist im Umbruch, auch der Motorsport als innovative Speerspitze in Sachen Technik und Nachhaltigkeit muss durch finanzielle Unterstützung und Bürokratieabbau gestärkt werden.” Die Politik denke bei Motorsport immer nur an international erfolgreiche Serien wie die Formel 1 oder MotoGP. Dabei sei der Motorsport viel umfassender und in vielen Disziplinen keinesfalls auf Rosen gebettet. „Daran wollen und müssen wir gemeinsam mit der Politik arbeiten“, so Wagner. „Dafür ist das Positions-papier des deutschen Motorsports ein wichtiger Schritt.”





