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12h Spa
25.06.2026

Maxime Martin: „Spa ist das physisch anspruchsvollste 24h-Rennen der Welt“

„Das ist das physisch anspruchsvollste 24-Stunden-Rennen der Welt“ – Maxime Martin vor seinem 20. Start bei den 24 Hours of Spa.
 
Wenn man an Vorzeichen glaubt, könnte die Ausgabe 2026 der 24 Hours of Spa für Maxime Martin unter einem besonders guten Stern stehen. Denn der Belgier verbindet mit Jahren, die auf eine Sechs enden, einige der wichtigsten Momente seiner Karriere: Geboren wurde er 1986, sein Debüt beim Langstreckenklassiker gab er 2006 und seinen ersten Gesamtsieg feierte er 2016.

Nun steht für den Mercedes-AMG-Werksfahrer ein weiteres besonderes Kapitel an: Sein 20. Start bei den 24 Stunden von Spa. Die Saison verlief bislang nahezu perfekt. Nach Siegen bei den Bathurst 12 Hour und den 24 Stunden auf dem Nürburgring führt Martin die Gesamtwertung der Intercontinental GT Challenge an. Ein Triumph beim Heimrennen wäre der krönende Abschluss.

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Maxime Martin wird im Mercedes - AMG Team GetSpeed mit der Startnummer 17 teilnehmen. Seine Teamkollegen im Mercedes-AMG GT3 werden Maximilian Götz, Fabian Schiller sein.

Kaum ein Fahrer ist mit diesem Rennen so eng verbunden wie Martin. Sein Vater Jean-Michel Martin gewann die 24 Stunden von Spa viermal, sein Onkel Philippe Martin zweimal. Seit frühester Kindheit ist Maxime an der Strecke zuhause.

Er fand einen Weg seinen Motorsport zu betreiben und schon in seinem zweiten Jahr im Motorsport durfte er mit einem belgischen Team und einem Porsche bei den 24 Stunden starten. „Das war ein Traum seit meiner Kindheit. Dass ich heute, 20 Jahre später, immer noch dabei bin, ist unglaublich.“
 
Seinen ersten Klassensieg feierte Martin 2009 mit Matech Competition im Ford GT3. Mit dem Wechsel zu Marc VDS gehörte er anschließend regelmäßig zu den Favoriten auf den Gesamtsieg – wurde jedoch mehrfach vom Pech verfolgt.

2016 kamen wir erstmals mit dem BMW M6 GT3 und ROWE Racing nach Spa. Niemand wusste, wo wir stehen würden. Wir starteten nur von Platz 20 und waren nicht das schnellste Auto. Aber wir machten keine Fehler, kassierten keine Strafen und trafen immer die richtigen Strategieentscheidungen. Meine Familie war vor Ort, auch mein Vater, und es war mein zehnter Start. Nach all dem Pech endlich zu gewinnen, war etwas ganz Besonderes.“

Martin beobachtet auch, wie sich die Veranstaltung in den vergangenen zwei Jahrzehnten entwickelt hat.

„Es ist das physisch anspruchsvollste 24-Stunden-Rennen der Welt. Man teilt sich das Auto nur zu dritt und praktisch alle Fahrzeuge sind auf einem ähnlichen Leistungsniveau. Mit rund 70 Autos, die nahezu identische Rundenzeiten fahren, absolviert man praktisch Qualifying-Runde auf Qualifying-Runde. Die Streckenposition ist enorm wichtig und man muss ständig Risiken eingehen. Das unterscheidet Spa von vielen anderen Langstreckenrennen.“
 
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