ADAC GT4 Germany
29.07.2026
Egor Litvinenko belohnt starke Leistung in Oschersleben
Die Voraussetzungen waren allerdings alles andere als ideal. Aufgrund der aktuellen Balance of Performance (BOP) hatten die Porsche-Teams an diesem Wochenende einen deutlichen Nachteil. Während BMW, Mercedes und Toyota die Spitzenplätze unter sich ausmachten, kämpften selbst die stärksten Porsche-Mannschaften um den Einzug in die Top Ten.
Davon ließ sich Litvinenko jedoch nicht beeindrucken. Im ersten Rennen kämpfte er sich vom 16. Startplatz bis auf Rang zehn nach vorne und zählte zu den schnellsten Fahrern im Feld. Die Aufholjagd endete jedoch abrupt, als ihn ein Konkurrent nach Start und Ziel von der Strecke rammte. Die Beschädigung an der Hinterachse zwang den Porsche zur vorzeitigen Aufgabe.
Am Sonntag gelang dem Team schließlich die erhoffte Trendwende. Mit einer starken und fehlerfreien Vorstellung fuhren Egor Litvinenko und Oskar Dix auf Rang elf und verpassten die Top-Ten nur denkbar knapp.
„Hätte das Rennen noch eine Runde länger gedauert, wäre Platz neun oder zehn möglich gewesen. Unser Speed am Rennende war richtig stark“, resümierte Litvinenko.
Auch wenn die ersten Meisterschaftspunkte noch ausblieben, nimmt Wimmer Werk Motorsport viele positive Erkenntnisse aus Oschersleben mit. Die gezeigte Rennpace macht Mut für die zweite Saisonhälfte, in der Top-10-Platzierungen das klare Ziel bleiben.





