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DTM
28.07.2026

Kelvin van der Linde über seinen Unfall auf dem Norisring

Drei Wochen nach seinem heftigen Unfall auf dem Norisring, als ihm Maximilian Paul seitlich in die Fahrertür seines BMW M4 GT3 EVO fuhr, hat Kelvin van der Linde die schlimmsten Verletzungsfolgen überwunden.

Im Gespräch mit Servus TV blickte der Schubert-Motorsport-Pilot auf den Crash zurück, sprach über die Schmerzen, seinen Krankenhausaufenthalt und darüber, wie sehr ihn der Unfall zum Nachdenken gebracht hat. Obwohl er den Einschlag selbst nicht kommen sah, bezeichnet er das Erlebnis als einen "Wake-up-Call", der ihm die Risiken des Motorsports noch einmal deutlich vor Augen geführt hat.

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„Der Unfall ist jetzt drei Wochen her. Im Motorsport fühlt sich das wie eine Ewigkeit an. Ich hatte eine Woche Trainingslager mit Red Bull in Salzburg und inzwischen schon wieder ein Rennwochenende hinter mir", so der gebürtige Südafrikaner beim Interview.

Die schlimmsten Schmerzen sind bei ihm vergangen und er fühlte sich gut vor dem Rennwochenende der DTM in Oschersleben. "Ich bin bereit für mein Comeback in der DTM. Alles passt. Ich bin froh, dass ich da heil rausgekommen bin. Es hätte schlimmer sein können. Wenn man sich die Bilder anschaut, dann realisiert man erst, was im Motorsport passieren kann.
Das war ein Wake-up-Call. Als Rennfahrer denkt man immer, das passiert nur den anderen. Mir passiert das nie. Das war schon komisch. Es war meine erste Erfahrung mit einem richtigen Crash und auch mit einem Krankenhaus. Hoffentlich bleibt es auch die letzte."

Auf die Frage wie er den Unfall realisiert hat, antwortete der 30 Jahre alte Pilot von Schubert Motorsport: "Ich habe den Crash nicht kommen sehen. Aus der Perspektive von Max war es deutlich schlimmer. Er hat genau gesehen, wann er mich in der Seite des BMW M4 GT3 treffen wird. Ich war praktisch blind, mitten in der Kurve und voll auf das Rennen konzentriert. Plötzlich kam der Einschlag. Dann hat es natürlich extrem wehgetan. Ich hatte Probleme mit dem Reden und konnte kaum mit meinem Ingenieur sprechen. Aus meiner Perspektive hatte ich aber keine Angst, weil ich den Unfall nicht erwartet habe. Darüber bin ich eigentlich ziemlich froh. Es ist viel schlimmer, wenn man sieht, dass eine Mauer oder ein Reifenstapel auf einen zukommt.“

In der Motorsport Arena Oschersleben kam Kelvin van der Linde in beiden Rennen jeweils auf Platz sieben und liegt in der Meisterschaft momentan auf Platz 11.

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