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12h Sebring
23.03.2026

BMW in Sebring: „Ein sehr enttäuschendes Wochenende”

BMW hat in der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ein ereignisreiches 12-Stunden-Rennen von Sebring (USA) erlebt. Im zweiten Lauf der Saison kam das BMW M Team WRT in der GTP-Klasse auf den sechsten Platz. Sheldon van der Linde (RSA), Robin Frijns (NED) und Dries Vanthoor (BEL) lagen nach 343 Runden 13,723 Sekunden hinter dem siegreichen #7 Porsche. Vom achten Startplatz mischte das Trio mit dem #24 BMW M Hybrid V8 lange im Kampf um die Podestplätze mit. Nach einem turbulenten Finale musste sich Schlussfahrer van der Linde jedoch mit Rang sechs zufriedengeben.

Das zweite Fahrer-Trio des BMW M Teams WRT – Philipp Eng (AUT), Marco Wittmann (GER) und Kevin Magnussen (DEN) – hatte auf dem Sebring International Raceway schon früh im Rennen Pech. Wittmann saß am Steuer des BMW M Hybrid V8, als die #25 zu Beginn der fünften Rennstunde unverschuldet von einem anderen Fahrzeug getroffen wurde, das sich zuvor gedreht hatte. Die Reparatur kostete das Team über eine halbe Stunde und viele Runden. Mehr als Platz elf war für die drei BMW M Werksfahrer daraufhin nicht mehr möglich.

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Mit dem BMW M4 GT3 EVO kämpften die Teams von Paul Miller Racing und Turner Motorsport um Spitzenplätze im GTD-Feld. Die Daytona-Sieger Connor De Phillippi (USA), Max Hesse (GER) und Neil Verhagen (USA) belegten für Paul Miller Racing mit der Startnummer 1 den fünften Platz in der GTD-PRO-Kategorie. In der GTD-Klasse brachten BMW M Werksfahrer Robby Foley, Patrick Gallagher und Francis Selldorff (alle USA) die #96 von Turner Motorsport auf Position fünf ins Ziel.

Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Es war ein sehr enttäuschendes Wochenende hier in Sebring. Nach dem guten Auftakt in Daytona mit dem Sieg in der GTD PRO sowie dem Podium in der GTP-Klasse hatten wir uns natürlich auch hier ein Top-Ergebnis erhofft. Wir müssen aber ganz klar sagen: In der GTP-Klasse fehlte die Pace, um ganz vorne mitzufahren – und damit ist auch kein Podiumsresultat möglich. Auf der GTD- und GTD-PRO-Seite haben wir mit unserem BMW M4 GT3 EVO ein schnelles Auto, aber im Rennen hatten wir etwas Pech. Dieses Rennen müssen wir jetzt abhaken, in die Daten schauen, die richtigen Schlüsse ziehen und dann nächstes Mal stärker zurückkommen.“
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