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DTM
22.06.2026

Identischer Fehler bei Mercedes-AMG kostet Punkte

Mercedes-AMG Motorsport hat beim DTM-Wochenende auf dem Lausitzring durch einen ungewöhnlichen Zwischenfall wichtige Punkte verloren. Im Sonntagsrennen erhielten gleich zwei Fahrzeuge des Herstellers eine Strafe aufgrund desselben Verstoßes bei den Pflichtboxenstopps.

Betroffen waren Maro Engel vom Mercedes-AMG Team RAVENOL sowie Jules Gounon vom Mercedes-AMG Team Mann-Filter. In beiden Fällen stellten die Sportkommissare beim Reifenwechsel einen Verstoß gegen die Boxenstopp-Regularien fest. Nach Angaben von Mercedes-AMG wurde das Rad während des Reifenwechsels nicht durchgehend vorschriftsmäßig festgehalten. Die Folge war jeweils eine Penalty Lap.

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Besonders hart traf es Jules Gounon. Der Franzose war bereits in der Anfangsphase des Rennens zurückgefallen und erhielt nach seinem zweiten Pflichtboxenstopp die Strafe. Wenig später stellte sein Team das Fahrzeug vorzeitig ab. Mit Platz 7 in Rennen 1 und Ausfall war es ein ernüchterndes Rennwochenende für den Mercedes-Piloten.

Auch Maro Engel wurde durch die zusätzliche Runde auf der Boxengasse zurückgeworfen. Der Mercedes-AMG-Pilot konnte sich dennoch noch auf Rang sieben behaupten und wichtige Meisterschaftspunkte sichern.

Engel nahm den Vorfall nach dem Rennen sportlich: „Schade, dass wir eine Boxenstoppstrafe erhalten haben. Aber Regeln sind Regeln. Das Team arbeitet unermüdlich daran, bei jedem Boxenstopp Höchstleistung abzuliefern, aber Fehler können im Motorsport nun einmal passieren. Entscheidend ist, dass wir als Team zusammenstehen.“

Der doppelte Regelverstoß sorgte dafür, dass Mercedes-AMG am Sonntag deutlich hinter den eigenen Erwartungen blieb. Gerade in einer Meisterschaft, in der wenige Punkte oft über Sieg oder Niederlage entscheiden, könnten die verlorenen Zähler im weiteren Saisonverlauf noch eine wichtige Rolle spielen. Dort führt Ferrari-Pilot Matteo Cairoli mit 78 Punkten vor Maro Engel und Lucas Auer (beide 77 Punkte). In der Teamwertung liegt Mercedes mit Winward Racing hinter Schubert Motorsport und Emil Frey Racing auf Platz drei.
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