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04.07.2024

Proton Competition will seinen italienischen Fahrern Heimsieg ermöglichen

Nach der Le-Mans-Pause setzt die European Le Mans Series die Saison am 7. Juli in Imola fort. Nachdem das Vierstundenrennen im Autodromo Enzo e Dino Ferrari im Vorjahr abgesagt werden musste, gibt es jetzt ein Wiedersehen mit den begeisterten italienischen Fans. Proton Competition ist in drei Klassen am Start - mit dem Oreca 07-Gibson in der LMP2 Pro und der LMP2 Pro/Am sowie mit dem Porsche 911 GT3 in der LMGT3.
 
Am erfolgreichsten sind Giorgio Roda (ITA), René Binder (AUT) und Bent Viscaal (BEL) in die Saison gestartet. Beim Auftaktrennen in Barcelona holten sie im Oreca 07-Gibson mit der Startnummer 77 die Pole-Position. In Le Castellet kamen sie als Zweite ins Ziel und verpassten nur um zwölf Sekunden den ersten Saisonsieg.
 
 Michael Ried, Teameigner und Technischer Direktor Proton Competition: „In Imola sind wir in dieser Saison bereits in der WEC gefahren. Das war nicht unsere beste Performance. In der ELMS sind wir jedoch näher an der Spitze dran, wie unser Titelgewinn 2023 und die bisherigen Rennen dieser Saison gezeigt haben.“ 
 
Christian Ried, Teameigner Proton Competition: „Wir setzen in Imola drei Autos ein und in jedem sitzt mindestens ein Italiener. Für sie ist das ein ganz besonderes Rennen. Vor den italienischen Fans wollen sie sich von ihrer stärksten Seite präsentieren und sich auf dem Podium feiern lassen. Als Team wollen wir sie dabei nach Kräften unterstützen.“
 
Matteo Cairoli (Oreca 07-Gibson #9): „Als Italiener ist es immer toll, in Imola auf einer meiner Lieblingsstrecken zu fahren. Wir haben seit dem Start in die Saison große Fortschritte gemacht. Trotzdem haben wir noch kein echtes Topergebnis geholt. Es wäre schön, wenn uns das in Imola gelingen würde.“
 
Jonas Ried (Oreca 07-Gibson #9): „Nach unserem Pech beim Saisonauftakt konnten wir in Barcelona unser Potential mit einer Top-10-Platzierung andeuten. Damit sind wir jedoch noch nicht zufrieden. In Imola wollen wir einen Zahn zulegen und noch weiter nach vorne fahren.“
 
Macéo Capietto (Oreca 07-Gibson #9): „Ich bin schon ein einige Male in Imola gefahren. Immer war es ein sehr herausforderndes Rennen voller unvorhersehbarer Ereignisse. Auch das Wetter spielte oft verrückt. Ich bin gespannt, was uns diesmal erwartet.“
 
Giorgio Roda (Oreca 07-Gibson #77): „Imola ist das erste von zwei ELMS-Rennen in Italien. Im weiteren Saisonverlauf fahren wir noch in Mugello. Nach unserem zweiten Platz in Le Castellet sind wir jetzt Dritter in der Meisterschaft. Das ist eine gute Ausgangsposition. Ich hoffe, dass dieser Hype in Imola anhält, auf einer meiner Lieblingsstrecken in Europa.“
 
René Binder (Oreca 07-Gibson #77): „In Le Castellet haben wir als Zweite unser erstes Podium in dieser Saison geholt. An dieses sehr erfolgreiche Wochenende wollen wir in Imola anknüpfen. Für mich ist es das erste Rennen auf dieser Strecke. Wenn wir schnell ein gutes Set-up finden, können wir sicherlich um den Sieg oder zumindest ein weiteres Podium kämpfen.“ 
 
Bent Viscaal (Oreca 07-Gibson #77): „Wir waren schon in Le Castellet stark unterwegs und haben gezeigt, dass wir das Potential haben, um ein Podium oder sogar um den Sieg zu kämpfen. Das ist auch in Imola unser Ziel. Wir wollen auf dieser herrlichen Strecke mit einer konstanten und guten Performance überzeugen.“
 
Julien Andlauer (Porsche 911 GT3 #60): „Ich freue mich auf meinen zweiten Start in Imola in dieser Saison. Mit dem Porsche 963 in der WEC auf dieser fantastischen Strecke zu fahren, war eine tolle Erfahrung. Mit dem 911 GT3 in der ELMS wird es sicherlich genauso viel Spaß machen. Ich hoffe, dass wir in Imola so gut performen wie in Le Castellet, nur mit einem besseren Ergebnis.“
 
Matteo Cressoni (Porsche 911 GT3 #60): „Imola ist mein Heimrennen und dadurch immer sehr speziell. Es ist die schönste Rennstrecke in Italien, ein klassischer Kurs, auf dem der Fahrer den Unterschied machen kann. Besonders freue ich mich auf die vielen begeisterten italienischen Fans.“
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