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30.05.2024

Chevrolet Detroit Grand Prix: Mit Vollgas durch Motor City

Der nächste Auftritt der IMSA WeatherTech SportsCar Championship führt McLaren-Pilot Marvin Kirchhöfer in den US-Bundesstaat Michigan. Der Deutsche wird mit seinem vierten Saisonlauf in der Automobilmetropole Detroit, erstmals ein Stadtrennen auf amerikanischen Boden bestreiten und im Rahmen des Chevrolet Detroit Grand Prix auf die populäre IndyCar Serie treffen.

Mit der IMSA WeatherTech SportsCar Championship, wird am kommenden Wochenende im Rahmen des von Lear präsentierten Chevrolet Detroit Grand Prix, eine der führenden Sportwagenserien Nordamerikas auf die Straßen von Detroit zurückkehren. Anders als beim IMSA Grand Prix von Long Beach, bei dem lediglich die GTD-Fahrzeuge am Start waren, wird die GTP-Klasse beim dritten Sprint des Jahres durch das GTD Pro-Feld ergänzt.

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Für den McLaren-Werksfahrer Marvin Kirchhöfer, der die volle Saison 2024 in der IMSA-Serie für Pfaff Motorsports in der GTD-Pro bestreitet, steht mit dem Chevrolet Detroit Grand Prix bereits das nächste Saisonhighlight auf dem Programm. Für den 30-jährigen Deutschen, der mit dem letzten Rennen in Laguna Seca bereits erfolgreich vom Langstrecken- in den Sprintmodus gewechselte, steht auf dem 1,7 Meilen langen Stadtkurs in der Innenstadt von Detroit am kommenden Samstag, nicht nur das mit 100 Minuten kürzeste Rennen der Saison auf dem Programm, sondern es ist auch zugleich sein erstes Stadtrennen auf amerikanischen Boden.

Wie beim Podiumserfolg vor drei Wochen im kalifornischen Laguna Seca, wechselt sich Marvin Kirchhöfer wieder mit Oliver Jarvis hinter dem Steuer des McLaren 720S GT3 Evo mit der Startnummer 9 ab.

Für die beiden Pfaff-Piloten wird es in Detroit auch ein Wiedersehen mit IndyCar-Star Alexander Rossi geben. Der US-Amerikaner, der das Fahrer-Lineup beim Saisonauftakt den 24-Stunden von Daytona komplettierte, wird mit der IndyCar-Serie ebenfalls am Start sein. Der Detroit-Grand-Prix ist nämlich seit 2012 wieder fester Bestandteil des IndyCar-Kalenders, lediglich 2020 fiel das Rennen wegen der COVID-19-Pandemie aus. Seit 2014 fährt im Rahmenprogramm zudem die IMSA-Meisterschaft.

Der Detroit-Grand-Prix der IndyCars wurde bis 2022 noch auf der Belle Isle ausgetragen. Erst seit vergangenem Jahr wird das IndyCar-Rennen auf dem neuen jetzigen Stadtkurs ausgetragen, der Teile des Layouts umfasst, welches von 1982 bis 1988 von der Formel 1 und 1989 bis 1991 von der IndyCar-Vorgängerserie CART genutzt wurde.

„Ich bin schon sehr gespannt auf das Rennen in Detroit. Ein Stadtkurs hat immer etwas Besonderes. Wir wollen dort weiter machen, wo wir in Laguna Seca aufgehört haben. Ich denke, wenn wir uns auf unsere Arbeit fokussieren und das Momentum mitnehmen, dann ist sicherlich ein Platz in den Top-Fünf möglich. Im besten Fall natürlich, wieder ein Podestplatz. Viel wichtiger ist, dass wir nun im weiteren Verlauf der Saison viele wichtige Punkte sammeln, die wir in den ersten beiden Rennen nicht mitnehmen konnten. Detroit ist für mich wieder absolut neu, was aber hier für jeden GTD-Pro Piloten zutreffen sollte. Im vergangenen Jahr ist hier dort nur die GTD gefahren. In diesem Jahr hatten sie ihr Rennen in Long Beach und wir haben dieses Jahr mit Detroit unser Stadtrennen. Ich fühle mich bereit für das Rennen.“ so Kirchhöfer, der sich sicherlich den ein oder anderen Tipp von Alexander Rossi geben lässt, der 2023 mit der IndyCar bereits auf dem heutigen Kurs gut unterwegs war.
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