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VLN
19.04.2023

Doppelte Meisterschaftsführung für Adrenalin Motorsport Team Motec

Zum Abschluss des ersten Saisondrittels in der Nürburgring Langstrecken-Serie hat das Adrenalin Motorsport Team Motec noch einmal drei Klassensiege und drei weitere Podestplätze errungen. In der Meisterschaft sind mit Sven Markert, Nils Steinberg und Yannick Fübrich (#650 MAXSEL Energy Solutions BMW M240i) sowie Daniel Zils, Oskar Sandberg und Philipp Leisen (#1 Mainhattan-Wheels BMW 330i G20) nun gleich zwei Teams aus dem Rennstall von Teamchef Matthias Unger alleinige Tabellenführer. Beide Fahrerbesatzungen erzielten jeweils drei Klassensiege in Folge.

„Der Meisterschaftsstand nach dem ersten Saisondrittel freut uns natürlich sehr, allerdings ist es nur ein erstes Etappenziel auf dem langen Weg zur Titelverteidigung. Gerade die drei sechsstündigen Rennen, die uns noch bevorstehen, werden richtungsweisend sein. Wir werden jedoch alles geben, um weiter so erfolgreich zu sein wie bisher. Vielen Dank an die gesamte Mannschaft für den erneut starken Auftritt und die tolle Ausbeute bei NLS Lauf 3“, erklärt Teamchef Matthias Unger.   
 
Daniel Zils, Oskar Sandberg und Philipp Leisen (#1 Mainhattan-Wheels BMW 330i G20) bleiben weiterhin auf Erfolgskurs. Nach der Pole Position im morgendlichen Qualifying lieferten sie sich über weite Teile des Rennens ein beherztes Duell mit dem stärksten Klassenkontrahenten. Trotz zwei ungünstiger Gelbphasen, in denen das Fahrertrio zwischenzeitlich einiges an Sekunden gegenüber den Markenkollegen verlor, konnten sie in der Schlussphase erfolgreich kontern und die Führung auf der Strecke zurückerobern. Für Daniel Zils war es der 27. Klassensieg in Folge – eine Serie, die zuvor noch keinem Rennfahrer in der über 45-jährigen Geschichte der NLS gelang. Zusammen mit Adrenalin Motorsport hat der Bendorfer damit einen neuen Rekord aufgestellt. Doch nicht nur für Zils war der Erfolg etwas Spezielles, sondern auch für seinen Teamgefährten Philipp Leisen. Er feierte seinen insgesamt 50. Klassensieg in der NLS und damit ein ganz besonderes Jubiläum.

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Peter Elkmann, Michelangelo Comazzi und Klaus Faßbender durften sich mit dem #501 Mainhattan-Wheels BMW 330i G20 über den ersten Podiumserfolg in dieser Saison freuen. Nach Ablauf der vierstündigen Distanz fuhren sie auf dem dritten Klassenrang ins Ziel. Gegenüber dem Saisonauftakt, wo sie in gleicher Fahrerkombination unterwegs waren und Platz sechs erreichten, konnten sie sich damit noch einmal deutlich steigern.

Sven Markert, Nils Steinberg und Yannick Fübrich zeigten mit dem #650 MAXSEL Energy Solutions BMW M240i erneut keine Schwäche. Von Startplatz zwei aus ins Rennen gegangen übernahm das Fahrertrio bereits in der ersten Kurve die Führung und gab diese bis zum Ende nicht mehr ab. Durch die errungenen Punkte für den erneuten Klassensieg liegen sie nicht nur in der NLS Gesamtwertung weiterhin in Front, sondern Steinberg konnte gleichzeitig auch seinen Vorsprung in der NLS Junior-Trophäe weiter ausbauen.
 
Aaron Wenisch, Marvin Marino und Marco Büsker sicherten sich nach fehlerfreier Leistung mit dem #651 Veedol BMW M240i den fünften Platz und damit ihr drittes Top-5 Ergebnis in dieser Saison. Ihre Teamkollegen Lars Harbeck, Christian Kraus und Alexander Müller sahen dahinter mit dem #652 SSB Wägetechnik BMW M240i auf Rang sechs die Zielflagge.

In der Klasse V6 ließen Lutz-Marc Rühl, Christian Büllesbach, Andreas Schettler und Daniel Zils mit dem #396 NEXEN-TIRES Porsche Cayman von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Runde um Runde bauten sie sukzessive den Vorsprung auf die Konkurrenz immer weiter aus und fuhren souverän zu ihrem dritten Saisonsieg.

David Griessner, Stefan Kruse und Florian Wolf konnten mit dem #930 Porsche Cayman GT4 erneut überzeugen und damit ein vielversprechendes erstes Saisondrittel abrunden. Nach dem Sieg beim Auftakt durfte sich das Fahrergespann nun zum zweiten Mal in Folge über den zweiten Rang in der AM-Wertung der Porsche Endurance Trophy Nürburgring freuen.  In der Tagesgesamtwertung, die sich auch aus den PRO-Fahrzeugen zusammensetzt, fuhren sie zudem mit dem vierten Platz ihr bestes Saisonresultat heraus.

Ulrich Korn, Tobias Korn und Daniel Korn konnten mit dem #444 Neufeld-Kfz Porsche Cayman vom zweiten Startplatz aus direkt die Führung übernehmen und in den ersten beiden Stints einen soliden Vorsprung herausfahren. Ein Missverständnis beim Überrunden führte jedoch dazu, dass eine Reparaturpause an der Box eingelegt werden musste, die ca. 2 Rennrunden kostete. Trotz guter Zeiten war der Rückstand zu groß, um noch an die beiden Klassenbesten heranzufahren. Mit Platz drei stand am Ende dennoch ein weiterer Podiumsplatz für Familie Korn zu Buche.
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