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ADAC GT Masters
09.09.2023

Salman Owega sichert sich Pole in letzter Sekunde

Spannende Schlussphase im Kampf um die Pole-Position: Salman Owega (Köln) gelang in seinem finalen Versuch die Bestzeit im Qualifying des ADAC GT Masters. Der Mercedes-AMG-Pilot von Landgraf Motorsport benötigte für seine schnellste Runde auf dem 3,645 Kilometer langen Sachsenring 1:18,688 Minuten. Benjamin Hites (CHL/GRT Grasser-Racing-Team) steht beim siebten Saisonlauf um 15:15 Uhr mit dem Lamborghini Huracán GT3 Evo2 ebenfalls in der ersten Startreihe. 

Bei perfekten Bedingungen und Temperaturen von 17 Grad Celsius am Samstagmorgen entwickelte sich auf der Traditionsstrecke ein regelrechter Krimi. Hites sah bereits wie der vermeintliche Pole-Setter aus, doch mit Ablauf der Zeit sprang Owega noch auf Rang eins. „Zu Beginn habe ich die Reifen nicht richtig auf Temperatur gebracht. Ich wusste, dass ich nochmal nachlegen musste. Deshalb war der Druck recht groß, doch am Ende passte auf der Runde alles zusammen. Ich mag den Sachsenring mit den schnellen und flüssigen Kurven. Das Überholen ist ziemlich schwierig und die Pole-Position umso wichtiger“, sagte der 18-jährige Owega. Nach dem Norisring freute er sich über seinen zweiten Pirelli Pole Position Award.

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Hites lag über weite Strecken der 20-minütigen Session vorne. Letztlich fehlten dem Zweitplatzierten 0,156 Sekunden auf die schnellste Zeit. Die drittbeste Runde auf der Berg- und Talbahn in Hohenstein-Ernstthal fuhr Jannes Fittje (Langenhain/Huber Motorsport) mit dem Porsche 911 GT3 R (+0,424 Sekunden). Rang vier ging mit Alain Valente (CH/Haupt Racing Team) an den zweiten Mercedes-AMG GT3 in den Top Fünf. (+0,427 Sekunden). Den fünften Platz belegte Finn Gehrsitz (Stuttgart). Im Porsche 911 GT3 R des Team Joos by Racemotion verbuchte der Meisterschaftsführende einen Rückstand von sechs Zehntelsekunden. 
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