Dienstag, 16. August 2022
Motorsport XLDas Motorsport MagazinVorschau Abonnement
Le Mans Series
04.07.2022

Top-10 Ergebnis für Frikadelli Racing beim in Monza

Das Frikadelli Racing Team hat erstmals in dieser Saison im Michelin Le Mans Cup den Sprung in die Top-10 des Gesamtklassements geschafft. Klaus Abbelen und Felipe Laser lieferten mit dem #30 Ligier JS P320 eine fehlerfreie Vorstellung ab und arbeiteten sich im 110-minütigen Rennen von Startposition 20 aus bis auf Platz zehn nach vorne.

„Ich bin sehr glücklich und zufrieden mit dem Wochenende. Wir haben hier in Monza wirklich einen riesengroßen Schritt nach vorne gemacht und unser Auto teamseitig absolut in die richtige Richtung entwickelt. Sowohl Felipe als auch ich hatten eine gute Pace und wir konnten uns aus den vielen Turbulenzen auf der Strecke erfolgreich raushalten. Das hat in Summe zu diesem starken Ergebnis beigetragen“, freute sich Teamchef Klaus Abbelen.

Anzeige
Trotz der hohen Außentemperaturen behielt das Frikadelli Racing Team in Monza von Beginn an einen kühlen Kopf. Während viele Kontrahenten bereits in der Anfangsphase strauchelten und in Zwischenfälle verwickelt waren, gelang es Klaus Abbelen den #30 Ligier JS P320 ohne einen Kratzer um den 5,793 km langen italienischen Traditionskurs zu bewegen. Bis zum Fahrerwechsel arbeitete er sich zudem bereits von Startposition 20 bis auf Rang 15 nach vorne. 

„Es ging von Beginn an kunterbunt und hektisch zur Sache. Das Rennen war insgesamt von vielen Unfällen geprägt, was auch zu zwei Safety-Car- sowie einer Vielzahl von Full-Course-Yellow Phasen geführt hat. Wir sind jedoch ohne Probleme durchgekommen, was sicherlich auch damit zu tun hat, dass wir zunächst etwas passiver an die Sache herangegangen sind“, so Abbelen weiter.
 
In der zweiten Rennhälfte übernahm Felipe Laser das Cockpit des LMP3-Fahrzeugs, der die Aufholjagd erfolgreich fortsetzen und den #30 Ligier JS P320 auf Rang zehn über die Ziellinie bringen konnte. „Nachdem uns in dieser Saison bislang oftmals das letzte Quäntchen Glück im Michelin Le Mans Cup gefehlt hat, konnten wir heute endlich die Früchte für unsere Arbeit ernten. Speziell Klaus hat sich von seiner Pace her, wie er es sich vorgenommen hat, gegenüber den letzten Rennen noch einmal deutlich gesteigert. Mich freut es ungemein, dass sich das Fahrercoaching so auszahlt. Auf diese Leistung können wir bei den verbleibenden beiden Saisonläufen des Michelin Le Mans Cup in Spa-Francorchamps und Portimao weiter aufbauen und werden hier noch weiter an Fahrzeug- und Fahrerperformance arbeiten“, so Laser.

Nächste Station: 6h-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie 

Bereits am kommenden Wochenende geht es für Frikadelli Racing auf der Nordschleife weiter. Beim 6h-Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie werden sich Klaus Abbelen, „Jules“ und Felipe Laser das Cockpit des #111 Porsche 992 GT3 Cup teilen. Das Fahrertrio strebt dabei nach einem weiteren Podiumsplatz in der AM-Wertung der Porsche Endurance Trophy.
  
„Beim letzten NLS-Lauf haben wir den zweiten Platz einfahren und damit unser bestes Saisonergebnis auf der Nordschleife verbuchen können. Unser Ziel ist es, beim 6h-Rennen an diese Leistung anzuknüpfen“, so Abbelen. 
Anzeige