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Formelsport Allgemein
02.06.2022

Boss GP Racing Series: Die Formel 1 schon jetzt zu Gast in Spielberg

Am kommenden Wochenende, vom 3. bis 5. Juni, kommt die BOSS GP Racing Series auf den Red Bull Ring und mit ihr die schnellsten Rennboliden der Welt.

Bevor in gut einem Monat der Formel-1-Grand-Prix von Österreich am Red Bull Ring ausgetragen wird, sind bereits am kommenden Wochenende kostbare Schätze in Rennaction am Spielberg zu bewundern. Europas schnellste Rennserie, BOSS GP, versammelt von Freitag bis Sonntag mehrere Tausend PS in der Startaufstellung. 22 Big Open Single Seater – Formel 1, IndyCar, Formel 2 und GP2, World Series by Renault und Nissan – werden für ein unüberhörbares Programm am Red Bull Ring sorgen.


Legendäre Autos von Vettel, Klien und Berger

Teil dieses Orchesters sind u.a. der Toro Rosso STR3, mit dem Sebastien Vettel seinen ersten Rennsieg im Regen von Monza feierte, Christian Kliens erster Formel-1-Wagen, der Jaguar R5, und Gerhard Bergers letztes Siegerauto, der Benetton B197. Dazu kommt der US-amerikanische IndyCar-Bolide von Anton Werner (GER, Ryschka Motorsport), der das bunte Starterfeld ebenfalls bereichert. Ein Altbekannter gibt zudem sein Comeback in der BOSS GP Racing Series: Frits van Eerd (NLD, VES Racing), ProAM-Weltmeister in der Langstrecken-WM 2021 und langjähriger BOSS GP-Fahrer wird mit seinem Jaguar R5 versuchen, Auftakt-Doppelsieger Ingo Gerstl (AUT, Top Speed) im Toro Rosso STR1 Paroli zu bieten.


Österreicher-Treffen beim Heimspiel

Im Starterfeld sind auch sieben österreichische Rennfahrer vertreten: Neben dem Salzburger Gerstl sind das Formel-1-TV-Expertin Bianca Steiner (GP2, Steiner Motorsport), Bernd Herndlhofer (GP2, H&A Racing), Michael Aberer (GP2, MA Motorsport), Thomas Jakoubek (GP2, Top Speed) und die beiden V6-World-Series-Autos vom erst 16-jährigen Alexander Geier (Geier Racing) und dem steirischen Lokalmatador Andreas Hasler (Hasler Motorsport). Zudem setzt das burgenländische Team HS Engineering zwei Fahrzeuge für Harald Schlegelmilch (LVA) und Paul O'Connell (IRE) ein.


Formel-1-Autos ab sofort mit eigener Klasse

Die Wertung erfolgt neuerdings in vier Klassen: Die F1 ist die Königsklasse, in der Formel-1-Autos ab der Saison 1996 startberechtigt sind. In der OPEN-Klasse haben IndyCars, ChampCars, Prototypen-Einsitzer wie der Rodin FZED oder der Lotus T125 sowie getunte Formel 2 und World-Series-Boliden ihr Zuhause. Ein Hubraumlimit für die Motoren gibt es nicht. In der FORMULA-Klasse starten die Rennwagen aus den Kategorien Formel 2, GP2, AutoGP, A1 GP, Superleague Formula und der World Series by Renault 3.5. Das Hubraumlimit der Motoren ist in dieser Klasse auf maximal 4,2 Liter festgesetzt. Die Formel-3000-Autos und die Sechszylinder-Autos der World Series by Nissan küren ihren eigenen BOSS GP-Champion in der Kategorie SUPER LIGHTS.


Rundstreckentrophy mit vollem Programm

Den Motorsportfans werden bei der Rundstreckentrophy 2022 neben den Freien Trainings und Qualifyings insgesamt 17 Rennen geboten. Neben den beiden Rennen der BOSS GP (Samstag und Sonntag jeweils um 14 Uhr) starten mehrere Sport- und Tourenwagenserien und die Formel 3 im Rahmenprogramm. Der Eintritt auf allen geöffneten Tribünen ist frei, außerdem können Fans das Fahrerlager kostenlos besuchen und den Teams bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken oder sich ein Autogramm von einem der Fahrer sichern.
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