Montag, 21. September 2020
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ROTAX MAX Euro Trophy
10.09.2020

FM Racing mit Podium in Wackersdorf

Die Rotax MAX Challenge Euro Trophy veranstaltete am vergangenen Wochenende den zweiten Lauf zur Rotax.Europameisterschaft in Wackersdorf. Das FM Racing Team ging dort mit den Fahrern Raphael Rennhofer (Junior), Timo Haug (DD2 Masters) und Alessandro Glauser (DD2 Masters) an den Start. Mit einigen schnellsten Rennrunden und Position drei in der DD2-Masters-Tageswertung mit Alessandro Glauser konnte das Team die Veranstaltung durchweg positiv gestalten.

Trotz der noch geringen internationalen Erfahrung und dem Umstieg in die Junior Klasse versuchte Raphael Rennhofer im sehr gut besetzten 28-köpfigen Feld sein Glück. Nach beachtlichen Trainingstagen konnte er sich im Zeittraining mit lediglich sechs Hundertstelsekunden Rückstand die zweite Position sichern. In den ersten beiden Heats musste er aufgrund von Unfällen und harten Positionskämpfen Federn lassen und beendete diese auf Platz 23. Raphael lernte jedoch schnell aus den vorangegangenen Rennen und überzeugte mit Position vier im letzten Vorlauf. Dieser rettete ihm noch einen soliden Startplatz 17 für die beiden Finalrennen am Sonntag. Im ersten Finale kämpfte er sich mit der schnellsten Rennrunde und überlegten Manövern Runde um Runde bis auf Rang neun nach vorne. Im Finale konnte er keinen Boden mehr gutmachen, beendete jedoch das Wochenende auf einem guten sechsten Platz.

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Im DD2 Masters verliefen die Trainings vor dem Qualifying sowohl für Timo Haug als auch Alessandro Glauser äußerst vielversprechend, das Zeittraining konnten beide jedoch nur auf den Position 6 und 8 beenden. Nach einem schlechten Start im ersten Heat musste sich Timo Haug mit Position 8 begnügen, wohingegen Alessandro Glauser mit einer guten Leistung bis auf Position vier nach vorne fahren konnte. Die verbleibenden Vorläufe beendeten sie auf den Positionen 5 und 11 bzw. 6 und 5. Dies bedeutete wiederum die vielversprechenden Startplätze fünf und sieben. Am Finaltag zeigten beide nochmals ihr Können und überquerten Finale 1 auf den Positionen drei und fünf. Im Finale wurde Timo Haug durch einen technischen Defekt beim Start früh ausgebremst und musste das Rennen aus der letzten Reihe starten. Dennoch kämpfte er sich bis zum Fallen der Zielflagge bis auf Platz sieben nach vorne. Alessandro Glauser hingegen überzeugt im Finale 2 mit mehreren Überholmanövern, um das Rennen schließlich auf Rang zwei zu beenden. Zur Freude des Teams reichte diese Platzierung für einen Podiumsplatz in der Tageswertung des zweiten Laufs zur Europameisterschaft.

Teamchef Christian Fleischmann resümierte am Sonntagabend: „Nach den durchwachsenen Ergebnissen in Mülsen konnten wir in Wackersdorf in beiden Klassen überzeugen. Vor allem das Podium in der Tageswertung und die Junior-Pace machen wirklich Mut für die anstehenden Rennen. Es gibt nach der Corona Pause mit Sicherheit noch einiges zu optimieren aber wir sind auf einem sehr guten Weg.”