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GT Open
06.08.2020

Aller guten Dinge sind drei: GetSpeed startet in der GT Open

Nach der Pole-Position und dem Klassensieg beim vierten Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie und den hervorragenden Leistungen beim Auftaktrennen in der GT World Challenge Europa geht es für GetSpeed Performance am kommenden Wochenende mit Vollgas weiter: Vom 7. bis 9. August 2020 startet das Team von Adam Osieka mit zwei Mercedes-AMG GT3 auf dem Hungaroring bei Budapest in der International GT Open.

Jens Liebhauser und Florian Scholze starten im Mercedes-AMG GT3 #44 in der Klasse Am zum ersten Mal in der GT Open. Sein Debüt in der GT-Rennserie gibt auch ‚Max‘, der mit GetSpeed bereits erfolgreich Rennen in der NLS gefahren ist. In Ungarn teilt er sich das Cockpit des zweiten AMG GT3 #11 mit Fabian Schiller. Das Duo ist in der Pro-Am-Klasse eingestuft. „Wir sind im vergangenen Jahr bereits Rennen in der GT Open Meisterschaft gefahren und haben uns dort auf Anhieb sehr wohl gefühlt. Der Hungaroring ist neu für uns, aber wir haben in Imola bereits gezeigt, dass wir uns schnell auf eine neue Rennstrecke einstellen können“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Unsere beiden Fahrzeuge sind stark besetzt. Ich bin überzeugt das wir erneut eine gute Leistung abliefern und um Siege mitfahren können.“

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Seit 1986 ist der Hungaroring permanent im Formel-1-Kalender vertreten. Der 4,381 Kilometer lange Kurs wird aufgrund seiner Lage oft als flacher Teller bezeichnet. 2016 wurde die gesamte Strecke neu asphaltiert, die zuvor charakteristischen Bodenwellen sind nun nahezu verschwunden. Der Hungaroring zählt zu den Strecken, auf denen das Überholen besonders schwierig ist. Abgesehen von der Start-Ziel-Geraden und dem folgenden Geradeaus-Stück lässt die Strecke wenig Platz für verschiedene Linienwahlen. Besonders der Mittelsektor verlangt präzises Fahren und ein sehr gut liegendes Auto.

In zwei Qualifyings am Samstag und am Sonntag – jeweils ab 10:15 Uhr – geht es zunächst um die besten Startplätze. Das erste Rennen über die Distanz von 70 Minuten beginnt am Samstag um 14:15 Uhr. Am Sonntag geht es ab 14:15 Uhr in das zweite Rennen über 60 Minuten. Beide Rennen werden auf der offiziellen Webseite www.gtopen.net/en/ live übertragen.

Max (Mercedes-AMG GT3, #11): „Ich freue ich darauf, endlich mal wieder mit GetSpeed an den Start zu gehen. Für mich wird das Wochenende in Ungarn in zweierlei Hinsicht spannend: Nach vielen Jahren mit Langstreckenrennen auf dem Nürburgring ist das mein erstes Sprintrennen und zudem meiner erster Rennstart mit einem GT3 überhaupt. Ich kann es kaum erwarten.“

Fabian Schiller (Mercedes-AMG GT3, #11): „Imola, Nordschleife und jetzt der Hungaroring – unser Rennkalender für die zweite Jahreshälfte ist gut gefüllt. Ich kenne die Strecke bereits aus der damaligen Blancpain-Serie. Sie ist technisch sehr anspruchsvoll und bietet nicht viele Überholmöglichkeiten. In den Trainingssitzungen haben wir ausreichend Zeit, uns mit der Strecke vertraut zu machen und ein gutes Setup zu entwickeln, sodass wir in beiden Rennen vorne mitfahren können.“

Jens Liebhauser (Mercedes-AMG GT3, #44): „Nach so einer langen Pause sind wir heiß darauf, endlich wieder im Rennauto zu sitzen. Wir haben uns mit Schaltkartfahren vorbereitet und gehen davon aus, dass wir ein Podium einfahren – auch wenn der Hungaroring nicht unbedingt zu unserer Hausstrecke zählt. Wir müssen uns in den Trainings erstmal mit der Strecke vertraut machen. Mit der Startnummer 44 habe ich schon die Ferrari Challenge Europa und das Weltfinale gewonnen und ich hoffe, sie bringt uns auch dieses Mal Glück. Unser Ziel ist ein Podium im ersten Rennen am Samstag und am Sonntag dann der erste Platz. Klingt sehr optimistisch, aber wir sind Rennfahrer, um zu gewinnen. “

Florian Scholze (Mercedes-AMG GT3, #44): „Endlich geht es, wenn auch mit Verzögerung, auch für uns los mit der Saison 2020. Ich bin mega gespannt, was uns am Wochenende in Budapest erwartet. Die GT Open mit den zwei Sprintrennen am Samstag und am Sonntag sind neu für uns. Ich kenne nur sehr wenige Fahrer, insofern ist die Konkurrenz schwierig einzuschätzen. Die Strecke müssen wir erst noch kennenlernen, aber das ist in den Trainingssitzungen machbar.“