Dienstag, 20. August 2019
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VLN
18.07.2019

Zweimal Podium für Team AVIA Sorg Rennsport

Über zwei zweite Plätze freute sich das Team AVIA Sorg Rennsport beim vierten von neun Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. Die Wuppertaler Mannschaft untermauerte damit nachhaltig ihre Meisterschaftsambitionen in der Gesamtwertung und mehreren Klassenwertungen. „Das war heute wieder ein guter und erfolgreicher Renntag für uns“, sagten die Brüder Benjamin und Daniel Sorg.

Für das beste Ergebnis sorgten zum dritten Mal in Folge Oliver Frisse (Rüthen), Torsten Kratz (AT) und Moran Gott (GB) mit dem BGStechnic-BMW 325i. In der mit 24 Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse der Produktionswagen bis 2500 ccm (V4) fuhr das Trio nach zwei Siegen dieses Mal auf den zweiten Platz. Sie profitierten allerdings von einem Reifenschaden beim lange Zeit Zweitplatzierten.

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Die Teamkollegen Emir Asari (IT) und Ersin Yücesan (TR) mussten den HS Gebäudetechnik-BMW 325i Coupé in der ersten Runde mit technischen Problemen abstellen.

In der Klasse SP10 für GT4-Fahrzeuge lieferten sich Heiko Eichenberg (Fritzlar) und Erik Johansson (SE) im AVIA-BMW M4 GT4 erneut einen großartigen Kampf mit den Wettbewerbern. Am Ende mussten sie sich nur einem geschlagen geben, und das um gerade 12,5 Sekunden. „Das war ein 3,5 Stunden-Sprintrennen und spannend bis zum letzten Meter. Ein großes Kompliment gebührt unseren Fahrern.“

Im mit 17 Startern gut besetzten BMW M240i Racing Markenpokal wurden die beiden Norweger Sindre Setsaas und Inge Hansesaetre zusammen mit Moritz Oberheim (Schermbeck) im AVIA-M240i eigentlich als Dritter mit nur 22,781 Sekunden abgewinkt. Doch die technischen Kommissare hatten nach dem Ziel etwas zu beanstanden und nahmen das Fahrzeug aus der Wertung. Die Sorg-Brüder legten unmittelbar Berufung ein, das Verfahren ist schwebend.

Nach technischen Problemen im Training, konnten Björn Simon (Weilerswist), Philipp Hagnauer (CH), Philip Schauerte (Eslohe) und Murat Ates (Troisdorf) mit dem Eibach-Porsche Cayman S aus der Klasse V6 nicht am Rennen teilnehmen.